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Verwandtschaft, prädisponirende. — Verwesung. 261

deren Körper anzieht; nämlich den Ausdruck dafür, mit wieviel vongewissen anderen Substanzen, nach Atomen und Aequivalenten derselben“''«gedrückt, sich 1 Atom eines Körpers vorzugsweise zu vereinigenVermag. Dem Ausdruck: Verwandtschaftsgrösse in dem letzteren°Jnne, sind synonym die Bezeichnungen: Atomigkeit, Aequivalentigkeit,as ieität. Für Wasserstoff das Atomgewicht gleich dem Aequivalent-?“ vv ieht gesetzt, vermag z. B. 1 At. Chlor oder 1 At. Cyan 1 At.hsserstoff in Verbindung zu bringen; 1 At. Sauerstoff, wenn man dastomgewicht dieses Körpers den neueren Ansichten folgend 16mal so| r °ss setzt als das des Wasserstoffs, 2 At. Wasserstoff; 1 At. StickstoffAt. Wasserstoff; man sagt, die Verwandtschaftsgrösse des Stickstoff-0rnes sei dreimal, die des Sauerstoffatomes (wenn man ihm die eben““gegebene Grösse beilegt) zweimal so gross als die des Chloratoms.! n Atom Aethylen C 4 H 4 vermag sich mit 2, ein Atom Aethyl C 4 H 5'.. 1 Atom Chlor zu verbinden; man sagt, dass die Verwandtschafts-° SSe des Aethylenatoms die doppelte von der des Aethylatoms sei.jj“ s Maass, mit welchem man die Verwandtschaftsgrösse verschiedener° r per in diesem Sinne misst — bei den ersteren Beispielen die Ver-"dtschaftsgrösse des Wasserstoffs, bei den letzteren die des Chlors —man die für die Vergleichung angenommene Ve rwandtschafts-fü E s ist hier nicht der Ort, davon zu handeln, wie man auch

j r ^ en Begriff: Verwandtschaftsgrösse im letzteren Sinne eine Veran-da derselben für gewisse Körper anerkennt, und wie man für

oh '•^''"'Bingen gewisser Körper unterscheidet, ob das mit einem sol-0 , 1 °“ Aörpei' Verbundene die Verwandtschaftsgrösse desselben befriedige

9r nicht. ftp,

Verwandtschaft, prädisponirende, s . S. 236.

Verwandtschaft, reciproke, s. S. 237.

Verwandtschaft, ruhende und trennende, s. S. 234.

s< Verwandtschaftseinheit, Verwandtschaftsgrösse

"nter Verwandtschaft S. 260 und 261.

Verwandtschaftstafeln s. S. 244.

l e , Verwesung'). Die Verwesung im engeren Sinne ist diei^ r 9 Bhase jener Veränderungen, welchen Pflanzen und Thiere nachihrer 1 an heimfallen, und die erst mit dem völligen Zerfallen.

9r Leiber ihren Abschluss finden. Gährung, Fäulniss und Ver-U nt Un “ s ' nd in einzelner Beziehung verwandte Vorgänge, welche"^_ Anderem das gemein haben, dass in Folge derselben die Affini-

8a Ug g ^'teratur: Saussure, N. Journ. d. Chem. Bd. IV, S. 681. — Th. def. PraW 1Bibl - «niv. de Genhve 1838, Nr. 26, p. 380. — R. Hermann, Journ.f. pra , ; Bd. XXVII, S. 165; Bd. XXVIII, S. 53. — Helmholtz, Journ.

p. 4 2 o Kt ' Chem - Bd. XXXI, S. 429. — Ure, Bibi. univ. de Genbve 1839, Oot.Bd. Schwann, Pogg. Annal. Bd. XLI, S. 184. — Liebig, Annal. d. Chem.

A »nal V’ 256 u. 363; Chem. Briefe, 4. Aufl. S. 290. — Schröder u. Dusch,Bd. cVv'tt em- Bd - LXXXIX, S. 232. — Schröder, ebend. Bd. CIX, S. 35;

B,„ i — H. Iloffmann, Annal. d. Chem. Bd. CXV, S. 228. Van

8. 346- B, ’ Annal - d. Chem. Bd.CXV, S. 75. — Karsten, Pogg. Annal. Bd. CIX,J tdm. ; u 7; CXv , S. 343. — Pasteur, Mem. sur la fermentation alcoolique 1860;" l ycodermp leS 00r Puscules or g- qui existent dans l’atmosph. 1862; Etudes sur les7 34, 118 9 . S ’. 18G2 > Rccherch. sur la putrefaction 1863; Compt. rend. T. LVI, p. 416,

> Aunales de chim. et de phys. T. LXIV, p. 5.