Vitriolerz. — Vitriolnaphta. 289
^ltenden Schwefelsäuren Metalloxyde genannt und nach den Farben0c *er nach den Metailbasen unterschieden:
, Blauer oder cyprischer Vitriol oder Kupfervitriol (wasser-a ltendes schwefelsaures Kupferoxyd);
Grüner Vitriol oder Eisenvitriol (wasserhaltendes schwefel-8a »re$ Eisenoxydul);
Weisser Vitriol oder Zinkvitriol (wasserhaltendes schwefel-a au re3 Zinkoxyd).
w Als Nickel- oder Kobaltvitriol wird das entsprechende, tc keioxydul- oder Kobaltoxydulsalz verstanden; als Bleivitriol dasr ystallisirte Bleisulfat. Fe.
Vitriolerz, syn. Strahlkies (s. Bd. VIII, S. 340).
K ^itr iolerze werden besonders die drei Vorkommnisse desc h\vefeleisens, der Pyrit oder Schwefelkies, der Markasit odertr ahlkies und der Pyrrhotin oder Magneteisenkies genannt,e wh e zur Bildung des Eisenvitriols Veranlassung geben und dazuer Wendet werden. ’ K.
... Vitriol ge ist, Spiritus Vitriol i, nannte man früher wohl die ver-, Schwefelsäure, ursprünglich weil solche verdünnte Säure bei. ar Destillation von gebranntem Eisenvitriol als das flüchtigere zuerstErgeht.
^ V itri ol g elb , Gelbeisenerz, Misy zum Tlieil, nach-jä'tt'melsberg’s Analyse i) eines von Kolosoruk in Böhmen, nachi , Seheerer’s Analysen 2 ) eines solchen von Modum in Norwegen,der Formel RO . S0 3 -f- 4 (Fe 2 0 3 . S0 3 ) -j- 9 HO entsprechend,dem Unterschiede, dass der böhmische Kali, der norwegischerJ'üon enthält. Die Vitriolgelb genannten Sulfate, welche nicht imj> as ser auflöslich sind, finden sich als Zersetzungsproducte eisenhaltigerp lese und bilden nierenförmige, knollige, plattenförmige Massen und^^erzüge von dichter oder kryptokrystallinischer Beschaffenheit mit4( . e hem, muschligem bis unebenem Bruche, oder erdige lockere Ueber-
L. Anflüge oder Beschläge; sind hellochergelb, zum Tlieil in dasUuv - - -
dj J Ve felgelbe übergehend, schimmernd bis matt, undurchsichtig, habenV 6 Bärte = 3,0 und darunter und das specif. Gewicht = 2,729 bis 2,880.
äem Löthrohre erhitzt, geben sie Wasser und schweflige Säurea hf hinterlassen einen braunrothen Rückstand, welcher mit FlüssenBi r' lsen reagirt; in Salzsäure sind sie schwierig, in Königswasser'Bt) au fl°slich; von Kali und Ammoniak werden sie unter Abschei-8 p on Eisenoxyd zerlegt. ' K.
^itrioljöckel, grüner, Trivialname des Eisenvitriols.
^itriolkies, syn. Strahlkies (s. Bd. VIII, S. 340).
** a d ^itriolkiipe heisst das V erfahren Indigo durch Eisenvitriol8, 2 g^ a *^ zu reduciren und zu lösen (s. unter Indigküpe, Bd. IV,
jj^^itriolnaphta, syn. Vitrioläther oder Sclnvefel-
i. Aether.
°gS!. Anual. Bd. XLIII, S. 134.‘"■Ortorbuch der Chemie. Bd. IX.
2 ) Ebendas. Bd. XbV, S. 1S8.
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