Voltzit. — Volumen. 297
Stanz, auf den Absonderungsflächen Perlmutter- bis Demantglanz, istUr chscheinend bis undurchsichtig, hat die Härte = 3,5 bis 4,5 und'ta. 8 specif. Gewicht = 3,5 bis 3,8. Vor dem Löthrohre verhält er sichpta Zinkblende und ist in Salzsäure auflöslich unter Entwickelung vonhlorwasserstoffgas. IC.
Voltzit, syn. Voltzin.
V°1 Urnen, Cubikiöhalt eines Körpers nennt man die Grösse
Raumes, welchen dieser Körper einnimmt. Statt des lateinischen_ or tes Volumen gebraucht man jetzt sehr häufig die abgekürzte Be-lehnung Volum.
, Das Volumen eines regelmässig geformten Körpers kann man,? r ®h Abmessung der diese Form bestimmenden Linien, Winkel undk* e darauf basirte geometrische Berechnung bestimmen. Auf physi-schem Wege geschieht die Volumsbestimmung häufig dadurch, dass^ atl die Masse des Körpers durch Abwägen bestimmt = m. Kennt mandas specifische Gewicht dieses Körpers = s und ist A die Dichtes Wassers d. h. die in der Einheit des Volums enthaltene Masse
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!tSs er, so ist das Volum des Körpers V —Giebt man die Masse in örammen an,
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so ist für Cubikcentimeter
^ ^ 1 und also V — — Cubikcentimeter.s
^ Bas Volum des Körpers ist hierbei für die Temperatur bestimmt,•äll C ” 6 6r lm Wasser hat, die der Temperatur des Wassers gleich seinSf S um eine bestimmte zu sein.
Zu ^ g enaue Volumsbestimmungen auf diesem Wege ist Folgendes
Wird,W.
e merken. Bei der Regulirung des französischen Maasssystems
le bestimmt, dass 1 Gramm die Masse von 1 Cubikcentimeteral ä aSSer von der grössten Dichte sein sollte. Jetzt aber wird 1 Grammzu T> 6r ^OOOste Theil des Kilogramms definirt, welches in den Archivena ris aufbewahrt wird. Ob dieses Gramm auch bei den jetzigengeu^ 6r Vor g es chrittenen Messverfahren und Messhülfsmitteln sich nochBi u U a ^ s die Masse eines Cubikcentimeter3 Wasser von der grösstenp, te heraussteilen wird, ist sehr zu bezweifeln, und es wäre wohl amVp; , Ze s dass dort wo die Mittel hierzu vorhanden diese Untersuchunge rholt würde.
d a?a J Volume von Gefässen bestimmt man gewöhnlich dadurch,a üd 013,11 diese mit W r asser oder Quecksilber aus einer Messröhre oderArt 6 « 611 Gefässen füllt, deren Inhalt bereits bekannt ist (s. darüber d.
' • Aufl. Bd. I, Analyse, volumetrische von S. 8fl8 an),köfj.. ‘ hölzernen Gefässen gebraucht man hierzu häufig auch klein-iu^e glatte Samen, z. B. Hirse, welche man aus einem Triehter vontau j 6 . r derselben Höhe in das ruhig stehende zu messende Gefäss einlau-z, ’ n welchem der Samen dann eben gestrichen wird, wie dies
11601 Aichen der Messgefässe für Getreide geschieht. Durch
8 arr h tteru rigen setzt sich aber der so eingelaufene Samen näher zu-u nien,
'tad lll 5 > , 16 genaueren Volumsbestimmungen bei Gefässen geschehenC l ’ dass man das Gewicht von Wasser oder Quecksilber bestimmt,e » das Gefäss füllt. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen darauf