Wachholderbeeröl. 309
■Rückstand mit Wasser. Die unreifen Waelxliolderbeeren geben ein^einigeres farbloses und ein weniger flüchtiges gelbliches Oel; die ganzre *fen Beeren sollen nur das letztere Oel geben; beide Qele sind abergleich zusammengesetzt. Das Wachholderöl ist gelblich zuweilenS r ünlich- oder bräunlichgelb, es riecht stark eigentümlich, das fiiich-^'gere Oel zugleich nach Tannennadeln; es schmeckt gewürzhaft bren-® e Qd. Das Oel polarisirt das Licht, sein ßotationsvermögen ist— 3,52°.e * n specif. Gewicht ist 0,86 bis 0,87 nach van Hees, 0,85 bis 0,88*j^ch Soubeiran und Capitaine, 0,85 bis 0,87 nach Zeller. Dasöchtigere Oel ist 0,840, das weniger flüchtige 0,878 bei 25° C.1 lanchet); das Brechungsvermögen = 1,474. Das flüchtigereacholderbeeröl siedet bei 155° C., das weniger flüchtige bei 205° C.. buchet); beim Rectificiren von gewöhnlichem Wachholderöl gehte |j l Theil bei 155° bis 163° C. über, der Siedpunkt steigt aber danna malig zuletzt bis 280° C. Die Dampfdichte des Oels ist 4,8 (die^ e 'che wie die des Terpentinöls). Das Wachholderöl ist kaum inasser löslich, aber theilt ihm seinen eigenthümlichen Geschmackd Geruch mit; es löst sich wenig in Weingeist von 0,85 specif. Gew.Al 1^ bis 12 Thln. nach Zeller). Es löst sich in x / 2 Thle. absolutem^ kohol klar, in 1 bis 10 Thln. trübe (Zeller); nach Blancheti * das flüchtigere Oel unreifer Beeren sich in 1 Thl. absolutem Al-p, klar, bei Zusatz von mehr Alkohol wird die Lösung trübe; das^ re ifer Beeren giebt dagegen erst mit 8 Thln. absolutem Alkohol eine‘ ire Lösung. Das Oel löst sich in allen Verhältnissen in Aether.gc ^. L>as Wachholderöl setzt nach längerem Stehen in nicht dicht ver-los ° Ssenen Gelassen festen Wachholderölca mp hör ab in farb-„ etl durchsichtigen rhomboidisehen Tafeln, die fast geschmacklos und8er UC ^° S ' dieser Camphor löst sich in 200 Thln. kaltem Was-unvollständig, beim Erhitzen vollständig ; er löst sich leicht in star-
T e . m Alkohol und krvstallisirt beim Erkalten der heiss gesättigten
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löst sich leicht in Aether, löst
Q S m federartigen Krystallen; erkolü auc ^ * n wässerigem Ammoniak und in Essigsäure. Der Wach-8t a ij. ei . Cam Pl 10r schmilzt beim Erhitzen und erstarrt beim Erkalten kry-l nisch; stärker erhitzt verflüchtigt er sich unzersetzt.a üf . ' ls Wachholderöl giebt in Berührung mit Wasser Ameisensäure;kilü en 1T ’it Wasser erwärmt, soll sich wasserhaltendes Wachholderöls °kaft' 68 s °L e idet sich in feinen Krystallnadeln aus, die ganz dieEigen-Joq. 6n ( ^ es Terpentinölhydrats haben. Das Wachholderöl verpufft mitheft;’ Dac ' 1 Blanchet explodirt das frische Oel unreifer Beeren sehrW ach L , aä Qel reifer Beeren aber nicht. Brom wird mit Wasser und100 Tv,i der °l ln Berührung entfärbt, indem gebromtes Oel sich bildet, aufBr 0tJ1 e " Oel werden 220 Thle. nach Williams, nach Knop 250 Thle.des n auf § e nommen (235 Thle. entsprechen 4 Aeq.) Beim DestillirenChi 0r » s n dt Wasser und Chlorkalk oder Brom kalk bildet sichq 01 ’ m °der Bromoform unter Entwickelung von viel Kohlensäure.0 °ücent t '^ en ^ r ^ r ^ e Salpetersäure verwandelt das Oel in ein gelbes Harz,Mas Se . te Schwefelsäure verwandelt es in eine bräunlichrothe zähe?elbb r ' a c ' lr °msaurem Kali und Schwefelsäure färbt es sich röthlich^ 1 y^rat'iQ II -ji 0 ^P e s ' e k beim Erhitzen zu entfärben. Mit wässerigem Kali-Wird \,r l ' lrUn ® verw andelt es sich allmälig in Wachholderölhydrat.^ ar bt es . Wachholderöl mit trockenem Chlorwasserstoff gesättigt, so10 dunkler ohne selbst bei — 20° C. zu krystallisiren; wird