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Wachs, gewöhnliches.

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ist es fast unlöslich darin, es löst sich in 10 Thln. Aether, l elCin ätherischen und fetten Oelen, in Chloroform, Schwefelkohlen^ 0 'Benzol und anderen Flüssigkeiten. ^

Die näheren Bestandteile des Wachses sind vielfach Gegenst®®der Untersuchung und der Erörterung gewesen.

John 1 ) hatte schon 1812 bemerkt, dass das Wachs durch sied e ® (den Alkohol in lösliches Cerin und unlösliches Myricin zeri®»werde. Boudet und Boissenot 2 ) fanden, dass das Cerin neh^dem verseifbaren Bestandtheil, dem eigentlichen Cerin, ein unvers el

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bares Fett Ceraln enthalte; Bucholz und Brandes 3 ) und sp a *Lewy 4 * ) fanden, dass sich im Alkohol nehen dem festen Cerin ein 0artiger Körper Cerolein (Keralein von Berzelius) löse.

Das Wachs ist häufig und mit bedeutend abweichenden Eesulta 1untersucht, namentlich von Boudet und Boissenot, Ettling ''Hess 6 ), Lewy u. A., zuletzt von Brodie 7 ), dem wir erst die genaU^Kenntniss von der Beschaffenheit des Wachses verdanken. Hess ll ®Lewy hatten das Wachs als Gemenge einer Elementaranalyse unt eworfen, obgleich es bekannt war, dass es einen in Alkohol löslie* 1und einen darin unlöslichen Bestandtheil enthalte; sie fanden:

Hess. Lewy

Kohlenstoff

Wasserstoff

Sauerstoff

gebleichtesW achs.79,313,27,5

ungebleichtesW achs.80,213,46,4

Danach enthielte das gebleichte Wachs etwas mehr Sauerstoff 00weniger Kohlenstoff, doch enthalten beide Arten wesentlich die gleiß* 1Bestandtheile, so dass der Unterschied in der Zusammensetzung nur

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dingt sein kann durch die Umänderung des Farbstoffs oder eines a® 1 ,ren in geringer Menge vorhandenen Stoffes. Aus der Analyse desWaßh'®berechnete Hess (nach dem alten Atomgewicht des KohlenstoffC, 0 H 2 oO; nach C = 6 berechnet sich = Ci 4 H 14 0. Nach van 0 u

Vliet 8 * ) wäre das Wachs eine einfache Substanz, enthielte aber d° c

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einen sauerstoffreicheren und leichter in Alkohol löslichen KÖ r PCio Hio O, und einen kohlenstoffreicheren Körper C 20 Ii 20 0, die

das Wachs C 3n H 3ft ()., bilden. Nach Lewy wäre das W aC

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wie das gleich zusammengesetzte Cerin — C 34 H 34 0 2 .

Brodie brachte durch seine ausgezeichnete Untersuchungin diese widersprechenden Angaben; er zeigte, dass das sogen®®® j[Cerin hauptsächlich eine freie Fettsäure die Cerotinsäure sei, gemengt. ^etwas Palmitinsäure und wenig Myricin; dieses letztere ist nach 1 , flhauptsächlich palmitinsaures Melissyloxyd C 60 H 61 O . C 32 B 3 i O 3 ’empirische Formel dieser Verbindung ist daher C 92 H 92 0 4 , danebenhält das Myricin geringe Mengen anderer noch nicht ganz rein d® r f r estellter Stoffe, darunter vielleicht einen Kohlenwasserstoff und eine Sä“wahrscheinlich C n ff n 0 4 (vielleicht C 48 H 48 0 4 ?). n d

Die Hauptbestandtheile des Wachses sind also Cerotinsäure

1) Chemische Schriften Bd. IV, S. 38. — 2 ) Journ. de pharm. T. XIII, P' ^

- ») Archiv d. Pharm. Bd. XXVII, S. 288. — 4 ) Compt. rend. T. XIV, p- »'g'-g:

8) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. II, S. 253. — 6 ) Ebendas. Bd. XXVIl. . ' ^

Pogg. Annal. Bd. XLIII, S. 382; Journ. f. prakt. Chem. Bd. XIII,

7 ) Philosoph. Magazin [3.] T. XXXIII, p. 217; T. XXXV, p. 244; Journ. *• P r «i.

Chem. Bd. XLV, S. 335, Bd. XLVIII, S. 385; Annal. d. Chem. «• * g o?.

Bd. LXVII, S. 180. Bd.LXXI, S. 144. — 8 ) Journ. f. prakt. Chem. Bd. XV .