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Wärme.

Abstand von

der Wärme-quelle.

S

t a n d de

r T h e r

m o m e t e

r %,

im Centrum.

Differenzengegen d. äus-sere Tempe-ratur.

Quotienten.

5mm von derWand.

in derWand-

91mm

42,40°

29,21

1,42

130

33,82

20,57

1,39

. 33,45

25,52

181

28,03

14,78

1,48

—

—

220

23,00

10,35

1,43

23,20

19,45

271

20,47

7,22

1,44

—

—

316

18,22

5,03

17,00

16,28

Zuerst sieht man aus dem Stande der äusseren Thermonaete r 'dass hier von einer Zuführung der Wärme durch die Wand keine R e ^ esein kann, da diese immer kälter war, als das Wasser in gleicher Höh e 'Es ist also durch diesen Versuch die Leitungsfähigkeit des Wassersfehlbar festgestellt und gezeigt, dass diese sehr klein ist. Zugl elC&sieht man, dass die Ueberschüsse der Temperaturen gegen die der Üb*gebung hier sehr nahe eine geometrische Reihe bilden, während <h eAbstände der Thermometer unter einander gleich sind, 45 Millimet® r 'Despretz schliesst daraus, dass die Fortleitung der Wärme in ein® 1 'Flüssigkeit nach demselben Gesetze geschehe, welches für die Metahgilt. Die Herbeiziehung der Formeln für eine Metallstange scheint ab® rnicht ganz gerechtfertigt.

Dass das Quecksilber weit besser leite als Wasser, hat sch 011Traill gezeigt 1 ). Frankenheim hat mitgetheilt, dass es zu den be 3leitenden Metallen gehöre.

22. Wärmeleitung durch Gase. Untersucht man dieWär# 1 ^leitung der Gase in ähnlicher Weise, wie dies für tropfbare Fliissh^keiten geschehen ist, so bemerkt man auch hier eine Zunahme der T®^peratur entfernt von der Wärmequelle. Diese Zunahme rührt aber hi e1 ’wie wohl auch theilweise bei den Flüssigkeiten, durch eine dire®Strahlung von der Wärmequelle, und nur zum Theil durch Wär 1 » 0 ’welche nach und nach die Schichten erwärmend von einer zur and e1 ^geht, wie man sich leicht überzeugt, wenn man die Thermometer du 1 ®Schirme gegen die Strahlung schützt. Genauere Beobachtungen über JlLeitung der Gase sind erst in der neuesten Zeit von Magnus anges te)worden 2 ). Er beobachtete ein mit seiner Scala horizontal liegendes Th® ^

mometer, dessen Kugel 35 Millimeter unter der Wärmequelle in ei liel- - w» 1 ’

Glasgefässe von 56 Mm. Weite und 160 Mm. Höhe angebrachtund das bei den verschiedenen Versuchen mit den verschiedenensen angefüllt oder auch luftleer gemacht werden konnte. Als V h rquelle diente kochendes Wasser, das in einem auf dem ersten aU ®schmolzenen Glasgefässe von demselben Durchmesser enthalten ^und durch eingeleitete Dämpfe im Kochen erhalten wurde. Der ^behälter mit dem Thermometer war in eine weitere Hülle gebi a ®^welche von einer Wasserschicht von 30 Mm. Dicke umgeben ^Die Temperatur in dieser Hülle wurde auf 15° C. erhalten. . eC .gel des Thermometers in dem Gase war durch einen Schirm vor 1

Nicholson’s Journ. T. XIT, p. 137; Gehlert’s phys. Wörterb. neueBd. X, S. 522. — 2 ) Pogg. Animi. Bd. CX1I, S. 497.

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