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Neunter Band.
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Wärme, latente.

d (w — wi)

883

ae

oder

mit

_ c 2 _ _

dm _ 1

dv

w — w 1

T _L J, I — _ d2 U

L + h / dv ~ dd dv'

— c 2 —

w — Wi

d (w — w{)

+ h —

d 2 U

(w — w>i).

» dO w — v>\ ' dß dv

us der Gleichung (17) erhält man, wenn man p für — S setzt,dü , \ d P , d 2 TJ d 2 p

~di = {a + ö) -jä — P und = (a + fl)

Dann

ist L

dd

(« + Ö) (w

Wi)

dv dedp

lei

6 * ten n ach e und Elimination von y-f- und

dO d 0 2 dv de

de'

d^p

de 2

woraus man durch Ab-d2 U

erhält

dL

dO

-j- c 2 — h

(25)

a -)- e

Aus dieser Gleichung, welche Clausius aufgestellt hat, kannan h berechnen. Für Wasserdampf wirdh ___ 606,5 — 0,695 ö — 0,00002 ö 2 — 0,0000003 ö 3

~- 0,805 -273~+-0-,

aa für die Temperaturen 0° 50° 100° 150° 200°

le Berthe von h giebt —1,916 —1,465 —1,133 —0,879 —0,676.Dieser negative Werth von h zeigt an, dass man gesättigten Däm-.p n ’ Welche in ein kleineres Volum dux-ch Erhöhung des Druckes und^oiperaturerhöhung gebracht werden, Wärme entziehen müsse, um sieüu ® e,att 'g t;e Dämpfe zu erhalten, dass sie dagegen bei der Ausdeh-^ n S Wärmezufuhr bedürfen, um in dem gesättigten Zustande zu blei-1 , ’ °der dass sie ohne solche sich theilweise niederschlagen. Diesz ^ e hat Hirn in Colmar durch die Erfahrung bestätigt,yy.. ®1. Noch hat man die oben auigestellten Sätze der mechanischenauf r i" etheorie au l die Wärmeentwickelung durch elektrische Ströme,j tl . üle thermoelektrischen Ketten angewandt. Wir übergehen dieses hier,01 wir auf die Literatur über diesen Gegenstand verweisen 1 ). Hz.

latente, Gebundene Wärme, Flüssigkeits-z,1 fü 11 ° 6 nennt rnan die Wärme, welche man der Masse eines Körpers§lei m 611 11)1183 > ura ihn ln einen anderen Aggregationszustand beideim ^ e '5ender Temperatur zu bringen, also beim Schmelzen oderxv.£ r Verdampfen, wonach man jene Wärme auch die Schmelz-gg n 1,10 °der die Verdampfungswärme nennt. Bei diesen Ueber-dies^ 6n w . er den die Atome des Körpers in andere Lagen gebracht;WJfjj 111 widerstreben die von den Atomen gegenseitig auf einanderil lre) en df n Kräfte, und die Angriffspunkte dieser Kräfte müssen alsoArbe't loktun g entgegen bewegt werden. Dazu ist eine mechanischeLeit 1 er ^ or derlich, und diese mit der gewöhnlich vorkommenden Ar-°de r v mZurÜcksc hieben des äusseren Druckes leistet bei dem Schmelzenal s T Gr dampfen die zutretende Wärme, welche eben hierdurch nicht-—-^J^Poraturerhöhung erscheint; sie ist die latent gewordene Wärme.

Voi. ^ Cl »u

j. -aus, usiU - P- 529.

Pogg. Annal. Bd. XC, S. 513. — Thomson, Phil. Mag. [4.]