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^ärine, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körper. 391

^findet, auf; ist die zu untersuchende Substanz ein starrer Körper,0 wird sie gepulvert und das Pulver in den Cylinder, so dass esdas Reservoir des Thermometers umgiebt, einge-drückt. Der Silbercylinder B wird mit der darinenthaltenen Substanz etwas erwärmt und in dasGefäss A eingefügt, welches in Wasser von con-stanter Temperatur eingetaucht ist; das Gefäss Awird luftleer gemacht und beobachtet, innerhalbwelcher Zeit das Thermometer t von einer Tem-peratur, welche die des Wasserbades um 10° über-u steigt, um 5° fallt. — Es ist bei Bestimmungender specifischen Wärme nach diesem Verfahreneine Correction dafür anzubringen, dass auch derSilbercylinder und das Thermometer bei dem Er-kalten Wärme abgeben. In neuerer Zeit ist dasauf der Erkaltungsmethode beruhende Verfahrengegen das sogleich zu beschreibende, auf derMengungsmethode beruhende zurückgesetzt wor-den ; das erstere bietet gewisse Unsicherheiten, wel-che sich bei Bestimmungen nach dem letzteren6rer verm eiden lassen, und namentlich wird bei dem ersteren vor-c ylf eSetZt ’ dass die Temperatur durch den ganzen Inhalt des Silber-(y n ders hindurch gleichmässig sinke, was, wenn dieser Inhalt diear tne schlecht leitet, nicht zutrifft.

1t bei der Mengungsmethode wird die Wärme, welche ein be-eitie 6S des zu untersuchenden Körpers bei dem Erkalten um

gewisse Anzahl Grade abgiebt, ermittelt aus der Temperaturer-Welche durch sie bei der Mengung mit einer bekannten MengeMrT ^ iiss igkeit von bekannter specifischer Wärme derselben ertheiltfy[ e - Sei für jenen Körper die Masse — M, die Temperatur vor derd; e n | T Un g = T, die specifische Wärme = C, und für die FlüssigkeitK 3Se ^ Temperatur vor der Mengung = t und die spe-

od er *1® Wärme = c, sei ferner die bei der Mengung beider SubstanzentUf en ‘r er Einwirkung auf einander, so dass ihre ungleichen Tempera-v 0tl) , Slc b ausgleichen, resultirende Temperatur = X, so ist, da diee ’ SSeren Körper bei der Erkaltung von T° auf $° abgegebene^ r ® der von der kälteren Flüssigkeit bei der Erwärmung von t° auf

Wo ra ^'8 en °nim e n en gleich ist, M . (T — X) . C = m . (X — t) . c,VlS das Verhältniss von C zu c, wenn die anderen Grössen bekannt'^schlossen werden kann.

.. er z u untersuchende Körper kann oft nur unter AnwendungW eQ(l 111 enthaltenden Gefässes (eines Körbchens aus Messinggeflecht,®in e m kleineren Stücken gegeben ist; einer Glasröhre, wenn erdes 8e jjssigkeit ist) gehandhabt werden, dessen Masse = und füru.i.i , "iterial die specifische Wärme = G sei; und die Flüssigkeit,

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et» p ' 8 Jener Körper seinen Ueberschuss an Wärme abgiebt, ist inbefass enthalten, für welches m und c dieselbe Bedeutung habenjlf ~;* s ist dann:

' C + X).ß = m.(£ — t).c-\- m.(X — t)c.

Utitgj. lrgen d möglich, wendet man als Flüssigkeit, an welche der'' r ass er Suc ' lei| d e Körper seinen Ueberschuss an Wärme abgeben soll,au ‘ Eür das dasselbe einschliessende Gefäss ist nt. c der söge-