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390 Wärme, specifische fester u. tropfbar-flüssiger Körper-

zen des in b befindlichen Eises wird aber bewirkt, wenn in das i®'nerste, siebförmig durchbrochene Gefäss r. ein heisser Körper z. B*eine erhitzte Metallkugel gebracht wird, und darin bis 0° erkaltet’wobei denn die Menge des zum Schmelzen kommenden Eises utnso grösser ist, je höher die Temperatur, je grösser die Masse und J egrösser die specifische Wärme des hineingebrachten Körpers ist; df pdurch diese Schmelzung entstandene Wasser, dessen Menge einMaass für die Gesammtwirkung der drei eben genannten Factoren i st ’fliesst durch die Röhre e ab und in dem untergesetzten Gefäss "wirdseine Menge bestimmt. Die in dieser Art gemessenen Wärmcwir'kungen, welche ungleich heisse und ungleich schwere Körper hier her*Vorbringen, lassen sich leicht darauf, dass die Körper gleich heiss undgleich schwer seien, reduciren, und geben dann das Yerhältniss d erspecifischen Wärmen derselben. Man erhält die letzteren auf die ?P e 'cifische Wärme des Wassers als Einheit bezogen, entweder indem m»®die Menge des in b durch eine bekannte Menge heissen Wassers ? e 'schmolzenen Eises bestimmt, oder indem man als bekannt voraussetz 4 "in welchem Yerhältniss die bei dem Uebergang von 1 Gew.-Th. Bi®von 0° in Wasser von 0° latent werdende Wärmemenge zu der bei de® 1Erkalten von 1 Gew.-Th. Wasser um eine gewisse Anzahl Thenn 0 'metergrade abgegebenen Wärmemenge steht. Die bei dem Schmelze®von 1 Gew.-Th. Eis latent werdende Wärmemenge ist gleich de r ’welche 1 Gew.-Th. Wasser bei dem Erkalten von 79° auf 0°C. a4) 'giebt. Wenn also ein auf seine specifische Wärme C zu untersuchen'der Körper, dessen Gewicht = M Gew.-Th. und der mit der Temp e 'ratur T in das innerste Gefäss gebracht wird, N Gew.-Th. EisSchmelzen bringt, so ist die Wärmewirkung M. T.C= 79. N, °® d

M.T

Ein anderes Verfahren zur Bestimmung der specifischen Wärm 6 ’welches J. T. Mayer zuerst angegeben hat und dessen sich dann ® a 'inentlich Dulong u. Petit und de la Rive u. Marcet bediente®’ist die Erkaltungsmethode. Sie beruht darauf, dass ein warm erKörper unter übrigens gleichen Umständen durch Wärmeausstrahlungeine gewisse Erkaltung um so rascher erleidet, je kleiner seine sp eClfische Wärme ist. Wenn für zwei Körper, deren Massen M und m «° dderen specifische Wärmen C und c sind, die Zeiten, innerhalb wel° herihre Temperatur dieselbe Erniedrigung durch Strahlung unter denselh e . nUmständen erleidet, = Z und z sind, so verhalten sich einerseits^ di®bei dieser Temperaturerniedrigung abgegebenen Wärmemengen "’’ e

zu z, andererseits Wie M . C zu m . c, oder man hat ® D<1

. in . c 1

kann, wenn die anderen Grössen bekannt sind, auf das Verhältnis» v ° .C zu c schliessen. — Der Bedingung, dass die Erkaltung verschied e ® e ’Körper unter denselben Umständen stattfinde und namentlich die * al 'meausstrahlende Oberfläche immer gleichartig sei, suchten Dulong 1111Petit durch die Anwendung des folgenden Verfahrens zu gen fl ? e ”’In ein bleiernes Gefäss A , Fig. 3, welches innen mit Russ ge^ch 'ist und mittelst der Röhre r luftleer gemacht werden kann, D sätluftdicht ein aus dünnem Silberblech verfertigter aussen polirte® - ^linder S einsetzen. Dieser nimmt die zu untersuchende Substanz uein Thermometer t, dessen Reservoir sich, in der Axe des Cyli® de ‘

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