410 Wärme, specifisehe fester u. tropfbar-flüssiger Körper-erkannt werden und gerade jene Beziehungen in einfachster Weise a» szudrücken gestatten, angenommen. Diesen neueren Annahmen gemäss 1 9im Folgenden (bis S. 415) gesetzt, für H = 1, CI = 35,5, 0 = t ’S- = 32, B = 10,9, N = 14, € = 12, Si = 28; R bedeutet ei»s. g. einäquivalentiges Atom eines Metalls (z. B. Na = 23, K = 39,pAg = 108), U ein — immer oder in gewissen Verbindungen — zW®*'äquivalentiges (z. B. Ga — 40, Pb = 207, Fe = 56 , Gr = 52»*’W = 184 u. s. w.). Diese Atomgewichte sind für die meisten Bl emente zweifach so gross, als es die in der Tabelle S. 402 stehende»s. g. thermischen Atomgewichte waren; während bei Annahme detletzteren Atomgewichte sich die Producte aus den Atomgewichten u »den specifischen Wärmen für die starren Elemente meist = 3 od eletwas grösser ergaben, ergeben sich diese Producte bei Annahme de 1ersteren Atomgewichte meist = 6 oder etwas grösser.
Kopp’s Untersuchung fügt den dafür, dass starre Verbindung 6 ”von analoger atomistischer Constitution annähernd gleiche Atomwäri» 6(d. i. das Product aus dem Atomgewicht in die specifisehe Wärm 6 'haben, bisher bekannten Beispielen eine ziemliche Anzahl neuer hin 2 »’unter welchen diejenigen ein besonderes Interesse bieten, für wel»^ 6die Analogie in der Zusammensetzung nur dann vorhanden ist, W e »°man die neueren Annahmen für die Atomgewichte der Eleme»* eanerkennt, und für welche die früher gebräuchlichen Formeln und d> 6älteren Annahmen für die Atomgewichte der Elemente Nichts von d®»Beziehungen zwischen specifischer Wärme und Atomgewicht, wie 916wirklich statt haben, hätten vermuthen lassen. Eben so wie kohle»saure oder kieselsaure Salze ftGÖ 3 o. ilSi€f 3 und salpetersaure odchlorsaure Salze RN0 3 o. RClG 3 , so haben auch übermangansaur»oder überchlorsaure Salze RMii(:) 4 o. RClOq und schwefelsaure odchromsaure Salze RSG 4 o. HGr0 4 annähernd gleiche Atomwärm 6 »
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Aber den bereits bekannten Ausnahmen von dieser Regelmässig(dass nämlich Verbindungen von analoger atomistischer Zusammen 9 ^zung auch ziemlich verschiedene Atomwärmen ergeben können) 110die neue Untersuchung noch einige Beispiele hinzu. •„
Die Atomwärme einer Verbindung scheint nur bedingt zu 9durch die empirische, nicht durch die rationelle Zusammensetzu»Analoge Verbindungen, selbst isomorphe, in deren einer eine A* ^gruppe an der Stelle eines unzerlegbaren Körpers in der anderen ® __halten ist, ergaben ungleiche Atom wärmen; so die Ammoniumverdüngen eine erhebliche grössere als die entsprechenden Kaliumverdüngen, und auch die Cyanverbindungen eine grössere als die entfpchenden Chlorverbindungen.
Die Atom wärme eines Körpers, welcher in einer Verbindung thalten ist oder als Bestandteil in ihr angenommen werden ^ ann, ^ e rsomit allerdings indirect ableitbar, indem man von der Atom wärm 6Verbindung die von Allem Anderem, was ausserdem in ihrist, abzieht. Zieht man z. B. von der Atomwärme der Verbind»»IlllOq (chromsaures Blei oder wolframsaurer Kalk o. a.) —• welch eläufig bemerkt doppelt so gross ist wie die von Verbindungen f0(Zinnoxyd, Titansäure o. a.) — die Atom wärme der Base HG a ’^j.bleibt die der Säure RG 3 ; und derselbe Rest bleibt, wenn man v0 » j ellAtomwärme des sauren chromsauren Kalis K 2 Gr ä G 7 die des ne0 agge r»chrom sauren Kalis K 2 GrQ 4 abzieht. Die Atom wärmen der