Marine, specifische festei’ u. tropfbar-flüssiger Körper. 411
haltigen Verbindungen lassen allerdings die Betrachtung zu, sie seien' le Summen der Atomwärmen der darin enthaltenen wasserfreien Sub-stanz und des darin enthaltenen Wassers im starren Zustand. — Solcheödirecte Ableitungen der Atomwärme eines Körpers können freilichUnsicher sein; einmal deswegen, weil in einzelnen Fällen analoge Ver-ödungen, für welche gleiche Atomwärme zu erwarten aller Grundyor]i e g^ d 0c h nach den experimentalen Bestimmungen der specifischen
W
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arme erheblich differirende Atomwärmen haben; dann auch über-upt deshalb, weil bei solchen Ableitungen sich die ganze relative^Sicherheit in den für eine Verbindung und für das von ihrer Zu-sammensetzung Abzuziehende bestimmten Atomwärmen auf eine kleine. b den bei der Ableitung bleibenden Rest, wirft. Aber wenn manö°ht bloss für einzelne Fälle, sondern für ganze Reihen von correspon-jrenden Körpern solche Ableitungen vornimmt, können diese doch8 s° zuverlässige erscheinen, dass die daran sich knüpfenden Betrach-n S e n beachtenswerth sind.
Eg gilt dies namentlich für die Ableitung der specifischen Wär-11 und Atomwärmen, welche gewissen Elementen zukommen.
4*ie in Beziehung auf ihre specifische Wärme für den starren Zu-
öen fü r
untersuchten Elemente ergeben, wertn man die neueren Annah-
die Atomgewichte anerkennt, fast alle die Atomwärme nahezu
gross, etwa = 6, meistens etwas grösser (durchschnittlich etwa
6>4). Dass dies, das Dnlong-Petit’sche Gesetz, für alle Elemente^ te , w 'rd im Allgemeinen angenommen, und eine Feststellung der^ a 0rn g e wichte der Elemente auf den Grund hin als zulässig betrachtet,38 die Producte aus diesen Atomgewichten in die specifischen Wär-a unähernd gleich seien. Für einige Elemente ist, nach den früher\y.. anri ten wie nach Kopp’s neueren Versuchen über die specifische(la dr "; e ; dies nicht gut durchzuführen; für den Kohlenstoff, das Bor,^ t S Silicium z. B. ist das Product aus der specifischen Wärme in dasöo 0tn gewicht, wie das letztere nach chemischen Betrachtungen ange-heüp nen wer den muss oder kann, mehr oder weniger, aber immer er-f e ^ *°h kleiner, als das im Allgemeinen für die anderen Elemente, de-ko n S ! )ec ifische Wärme für den starren Zustand untersucht werden^sich ergebende.
Was diese, bisher gewöhnlich als Ausnahmen oder zweifelhafte^ betrachteten Ergebnisse betrifft, gewinnt aber an Bedeutung, wenn^ich jf UC ^ die Atomwärmen von Verbindungen, und was diese beziig-®r Atomwärme der Elemente lehren können, mit in Betracht zieht.8c hen ® r bindungen solcher Elemente, welche dem Dulong-Petit’-Vfü r <JeSe tz entsprechen, zeigen die Regelmässigkeit, dass ihre Atom-öen (A-W) so vielmal grösser als die eines Elementes sind, als
8 ie
e lementare Atome in sich enthalten (d. h. dass sie
A-W
= 6,4
kalt e er ^ e ^ en ’ wenn n die Anzahl der in 1 Atom der Verbindung ent-steh “ e v elemen taren Atome bedeutet). Diese Regelmässigkeit zeigt4to r n v a ? eSe ken von den Legirungen von Metallen nach bestimmtenMetall e . l (i l tni ssen , bei den Chlor-, Brom- und Jod Verbindungen derVe r üj ® ’ Kopp bat das Zutreffen dieser Regelmässigkeit noch bei Chlor-ier Ve - g en, welche 7 und selbst 9 solche elementare Atome in 1 AtomfuQ den. r w dUng ent halten (ZnK 2 CJ 4 oder PtK 2 Cl 6 z. B.), bestätigt ge-Weniger (trifft sie bei den Verbindungen der Metalle mit