Band 
Neunter Band.
Seite
423
JPEG-Download
 

Wärme, specifische gasförmiger Körper. 423

Bei der Berechnung des Werthes von -2 sind hier die neueren Be-

8 hnunungen der specifischen Gewichte der Gase gebraucht; dadurch,ÜI1( i weil hier für atmosphärische Luft 1,411 statt der von Dulong an-S e notmnenen 1,421 in Rechnung gezogen wurde, sind die Werthe von

®i

hier

etwas anders als sie Dulong angiebt.

Masson hat dann für eine ziemlich grosse Reihe von Gasen

Uü( l Dämpfen das Yerhältniss — bestimmt 1 ).

c

^ Assmann 2 ) hat vorgeschlagen, dieses Yerhältniss dadurch zustimmen, dass man Quecksilber in einer heberförmigen Röhre, mit ver-c ale n nach oben stehenden Schenkeln schwingen lässt, und die Schwin-

S^gsdauer vergleicht mit der, welche stattfindet, wenn auf einen der'henkel ein lufthaltendes geschlossenes Gefäss luftdicht aufgekittet ist.Aus den Yersuchen von Dulong scheint auch hervorzugehen,Ol

da:pfeife

Ss das Yerhältniss — von der Temperatur unabhängig ist. Seine

j — gab mit atmosphärischer Luft angeblasen bei 22° C. einen Ton,Ssetl Schwingungszahl 500 war, bei 4° C. aber nur 484,8; diese

c ^vingungszahlen sollten sich für ein constantes ^ verhalten wie

VT 4 -0,003665.22 : V1 -(- 0,003665.4 = 500 : 484,5.

Die mechanische Wärmetheorie zeigt, dass für vollkommene GaseCj_ 0 0695

c = A li — — - ist, wo s das specifische Gewicht des Ga-

§ e gen atmosphärische Luft ist. Aus dieser Formel und den beob-

e ^eten Werthen von — lassen sich dann und c berechnen. Die

" ten f °lgende Tafel enthält die Resultate dieser Rechnung.

hr die Erwärmung vollkommener Gase erhält man unter der

Atzung, dass — von Temperatur und Druck unabhängig seien,c

dQ = cdO -(- Ap dv,

e ifth ' ( '’ e Temperatur, p der Druck und v das Volum der Massen-

^ 6S ^ ases ist, dQ aber die Wärmemenge, welche zu derVoi u nein heit zugeführt werden muss, um die Temperatur aus dQ in dasUn,j Von dv zu ändern. A ist das Wärmeäquivalent der Arbeitseinheit,^ r aus gesetzt, dass bei dem Gase keine innere Arbeit vorkomme.lr d das Volum nicht geändert, so ist

? ie Wärm Q — Qo = c (fl - öo).(!)

ferm, memen g e i welche zu dem Gase geführt werden muss, um seiney° n ^0 auf 6 zu erheben.

1 keine Temperaturändernng ein, so ist wegen pv = R (ß -f- fl)d Q = AB (a + ö) ~ und

. • Q - Qo = All{a + Ö) ln f .... (2)

i) ——-

Pt- lend. X. XLIV, p. 464. -— 2 ) Pogg. Annal. Bd, LXXXV, S. 1.

Vor au ss ,w en n q