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Wärme, strahlende. 429

geführt, doch zeigt der Versuch mit dem Gitter, bei welchem die Wär-'^ ea pectra mit den Lichtspectern ungefähr zusammenfielen, dass die** ellenlangen der strahlenden V arme ungefähr von derselben GrösseSe m müssen wie die des Lichtes.

Durchgang der strahlenden Wärme durch verschie-dene Körper. Viele Körper lassen strahlende Wärme durchgehen,sind diatherman nachdem vonMelloni gebrauchten Ausdrucke;Andere lassen die strahlende Wärme nicht durch, sie sind atherman,gerade so wie es für das Licht durchsichtige und undurchsichtige Kör-P® r giebt. Atherman sind die Metalle in etwas dickeren Schichten;|inn geschlagenes Gold und Silber, wie chemisch niedergeschlagenes.* 0 ld, Silber oder Platin lässt, wie Knoblauch gezeigt hat, strahlendeärme durch, wie diese Platten auch für Licht durchsichtig sind x ).

Die Diathermanität der Körper geht aber durchaus nicht parallel mit^ r er Durchsichtigkeit; schwarzes Glas' c ht durch, aber wohl strahlende Wäi—

■ °hem schwarzen Glase anfertigen u

^nden Wärme durch diathermanfc Substanzen ist momentan. Ist eine

lässt in dickeren Stücken keinme, weshalb man Brenngläser auskann. Der Durchgang der strah-

tl

a tte eines solchen Körpers zwischen die Wärmequelle und die Ther-°säule gebracht, und ist vorerst zwischen Platte und Wärmequelle2 ^-h Schirm angebracht, so fängt die Nadel des Galvanometers in demlK mente an sich zu bewegen, in welchem der Schirm entfernt wird.> ass hierbei nicht eine Erwärmung der Platte und die Strahlung die-selb.st wirkt, geht aus der kurzen Dauer des Versuches hervor, und

worden. Er Hess zuerst

lyt - —

jjj v en Melloni noch besonders nachgewiesen

a ? Strahlen seiner Wärmequelle durch die Platten gehen, und beob-

„■ V> 6te *^ en Ausschlag des Galvanometers und fand, dass dieser sich

ö ^ nt änderte, wenn man die Platte einige Grade hin- und herneigte.

(j e ailn brachte er die Thermosäule aus dem Strahlenkegel, welcher von

näh ^ rärme< 3 ue li e durch das Diaphragma und die Platte ging, und

a 6rte sie der Platte von der Seite her bis auf den sechsten Theilmr e] -

äorn

d; e C ^ ew i e s en , wobei natürlich nieht behauptet werden soll, dass manhön nna herung der Platte an die Wärmequelle nicht soweit treiben^latta’ ? ass exixe durch ihre Strahlung nachweisbare Erwärmung der

eintrete.

im* ^ ix ’h e ren Entfernung, ohne dabei eine Ablenkung an der Galva-eternadel zu beobachten. Dadurch ist der obige Satz vollständig

2

eotigj; Uvor( lerst hat nun Melloni ausgemittelt, dass wenn von einerg esen i ' n ^ en Wärmequelle auf die Thermosäule eine Strahlenmenge aus-W eo . , et wird, welche die Erwärmung 1 hervorbringt, eine in denparali ^ ®^ ra hlenbündels gestellte Steinsalzplatte mit gut polirtenden 5 d^g 611 Rächen, welche von den Strahlen senkrecht getroffen wer-den' ® rw ärmung immer auf 0,923 bringt, also von den auffallen-<lUell e ra ”^ en 0,077 zurückhält, und zwar, welches immer die Wärme-äUr mö U p^ Welches die Dicke der Steinsalzplatte ist, so dünn wieWe nigst g .°der mehrere Centimeter dick. Dies zeigt, dass Steinsalzder k' s zu den gebrauchten Dicken keine merkliche Absorption

de

n en veranlasse, welche mit grösserer Dicke hätte grösser wer-ter Wa SSen ’ ^ ass vielmehr jener Verlust von 0,077 durch die Reflexionrt nestrahlen an der Ein- und Austrittsfläche herrühre.

x ) P,

°eg- Annal. Bd. CI, S. 161.