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Neunter Band.
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Wärme, thierische. 439

?®bung unabhängige Temperatur in allen Theilen, in welche arteriellesllt und durch dieses der in der Respiration aufgenommene Sauerstoffgelangen kann. Haare, Wolle, Federn besitzen keine eigenthiimliche^uiperatur. Die mittlere Temperatur des menschlichen Körpers be-^fSt beim Erwachsenen 37° bis 38° C., beim Kinde etwa 39° C.; die^Senwärme der Vögel ist bedeutender als die des Menschen und der^ a Ugethiere, jene der Amphibien und Fische bedeutend niedriger, aberq rrie r höher als jene des umgebenden Mediums. Innerhalb sehr enger,--en aber bietet die Temperatur gewisse Schwankungen dar, dier die Deutung des Ursprungs der thierischen Wärme von grosser Be-e utung sind.

ji ^a die Temperatur des lebenden Thieres von jener seiner Umge-unabhängig ist und sich nahezu gleich bleibt, gleichgültig ob dasin der gemässigten Zone, am Aequator oder an den Polen lebt? trotzdem, dass es in kalten Klimaten Wärme abgeben muss, und1 um so mehr, je kälter die Umgebung ist, — so muss sie von im,j er ^r selbst liegenden Bedingungen abhängig sein. Nach dem GesetzeV/(; 'Haltung der Kraft kann sie aber unmöglich dort primitiv erzeugtS6 |. et L sondern sie muss entweder die Folge einer in Wärme iimge-Bewegung, oder des Verschwindens von Spannkräften sein. Siehta «tz S * C ^ nun nac h den im Leibe thätigen Kräften um, aus deren Um-treit* 111 ® f ^* e thierische Wärme hervorgehen kann, so wird man ohne8cll eres dahin geführt, als eine mögliche Quelle derselben die chemi-Vorgänge des Stoffwechsels zu betrachten. So lange das Lebeneine chemische Wechselwirkung zwischen den Bestand-st^ n des Thierkörpers, den Elementen der zum Ersätze des Verlorenen^tatt n ° mmene n Nahrung und zwischen dem aufgenommenen Sauerstoff8e tzü ^ e hen und damit Kraftentwickelung verlangt chemische Um-si 6 , n 8 e n; Affinitätswirkungen insbesondere Oxydationsvorgänge, wielsa nn ® n Stoffwechsel vorwiegend charakterisirt, erzeugen aber wie be-’o'ärme, sie sind eine Wärmequelle.

, av oisier war der Erste, welcher die thierische Wärme alsFolge-V Qr eitlUn g des Stoffwechsels aufzufassen versuchte, aber er fasste den°Wda ^ jedenfalls zu enge auf, indem er als alleinigen Heerd derhab 6n ' lon die Lungen und sonach die Respiration ansah. Seither^ebe n a ^ 8 Fortschritte in der Erkenntniss der stofflichen Seite desV t -Pr° c esses nur dazu beigetragen, die Ueberzeugung, dass in dert-Orp ers ' C chemischen Vorgänge als einzige Wärmequelle des Thier-anzu sehen sind, mehr und mehr zu stützen. Alle über dieseiiir die gefüürt en Discussionen haben dargetlmn, dass keine andere QuelleSe heg tierische Wärme aufgefunden werden kann. Da sich mechani-d'e tb; e ^ e ^ nn S * n Wärme umsetzen kann, so lag es nahe zu versuchen,TV" 8 , 0 ! 16 Wärme aus der mechanischen Arbeit abzuleiten, welche®°fort l ^ r drper leistet. Allein bei näherer Ueberlegung zeigt es sich'dirp 8 dieser Versuch einfach auf dieselbe Wärmequelle zurück-o in dem lebendigen Leibe vorgehenden mechanischen Wlr-

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J. Jirl r ^ tt' l' , ‘- vsir I u e mediualc 1854. — Ludwig, I.ehrb. der Physiologie,iel *i K r,!’ S - 73 ' 2 - — Gorup-Besanez, Physiol Chemie 1862, S. 725. —Un Jr"’ liriefe > 4- Aufl. 1859. Bd. II. S 8. — I,. Nasse, Verbrennung

u. C s y . cIo Piidi e ’ f 9 ' — Helmholtz, Artikel: thierische Wärme in der Berl. med.'^ertrio n ^ ^asae im Handwörterbuch der Physik. Bd IV, S. 1. — Favren n, Anna], de cliem. et de phvs. [3.] T. XXXIV et XXXVI.