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klingen, wodurch die Bewegung der Organe und ihrer Glieder vermißtelt wird, sind begleitet und abhängig vorn Stoffwechsel. Alle BeW®'gungsapparate schöpfen ihre Befähigung zur Erzeugung lebendig®*Kraft aus derselben Quelle wie die Wärme, und in dem Maasse, in W<-hchem sie mechanische Bewegungserscheinungen hervorbringen, m uS ®die Befähigung der Materie zur Bildung freier ^Värme abnehmen. h 01heftigen Muskelanstrengungen muss die Wärmeabgabe daher ein kl® 1 'nerer Bruchtheil der als chemische Spannkraft aufgenommenen Kraf*werden. Der Widerspruch dieses Satzes mit der täglichen Erfahrung’dass die thierische Wärme nach Muskelanstrengungen steigt, ist nn*ein scheinbarer, denn es steigt damit auch die Zufuhr an Sauerstoff nn“der Verbrauch an Brennmaterial d. h. an Nahrungsmitteln, mit andere 11Worten, es macht sich dabei das Bedürfniss geltend, den Wärmeverh 1 ’ 1durch eine gesteigerte Production derselben zu decken. Muskelb e 'wegungen, welche durch die eingeleitete Reibung Wärme erzeug 611 ’können ferner nur entstehen durch eine Aufwendung derjenigen Kräftewelche als Spannkräfte in den sich chemisch umsetzenden AtomgrupP 0 ®,enthalten waren, es entsteht demnach auch die Reibungswärme nur all ‘einem Umwege aus der latenten Wärme des Materials des Stoffwechsel’indem die letztere sich zuerst in eine Bewegung des Muskels, und die 80wieder in eine solche des Blutes, der Gelenke u. s. w. umsetzt, wel®* 10durch die wärmeerzeugende Reibung zur Ruhe kommt. Zu keinem and 0 'ren Resultate führt der Versuch, die galvanischen Ströme, insofern 810im Thierkörper vorhanden sind, als Wärmeerzeuger zu betrachten, d et>0es fehlt uns jeder Anhaltspunkt dafür, diese Ströme selbst aus ein®*
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anderen als aus chemischer Quelle abzuleiten; dasselbe gilt vonWärmeentwickelung der erregten Nerven u. s. f. Die Versuche ellt !_lieh, aus denen Brodie und Chossat folgern wollten, dass die thi® 1 ^sehe Wärme lediglich unter dem Einflüsse der Thätigkeit der Nerv' ell |.centralorgane, unter dem des Hirns auf Rückenmark und mittelbar alidie Geflechte des Sympathicus stehe, beweisen dies in keiner Weise-Der theoretischen Voraussetzung, die thierische Wärme sei vden chemischen Vorgängen des Stoffwechsels abzuleiten, entspre® 11überdies alle bisher constatirten physiologischen Thatsachen. Von W jCtigkeit sind für die vorliegende Frage folgende: 1. Die tägli® 1Schwankungen der Wärmeintensität eines und desselben Thieres g e " (denen der Athemgrösse und Kohlensäureausscheidung sowie auchHarnstoffausscheidung parallel. 2. Bei längerem Hungern, welches ,Gaswechsel in den Lungen sehr beträchtlich herabsetzt und überh a fein stetiges Sinken der Energie des Stoffwechsels zur Folge hat, n irI> ^auch die Körperwärme ab. 3. Die Wärme steht in einem bestim« 1 /Verhältnisse zur Menge des absorbirten Sauerstoffs. Nach densuchen von Regnault und Reiset absorbirt ein Kilogr. Kaninch®” _1 Stunde 0,914 Grm. Sauerstoff, ein Kilogr. Huhn aber 1,186 G*Sauerstoff. Die mittlere Körperwärme des Kanninchens beträgt a ä38° C., jene des Huhns 43,9° C. Der höheren Temperatur des
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geht also ein lebhafterer Stoffwechsel parallel, da das höher tempThier in der Zeiteinheit durch Abkühlung mehr Wärme verlier*folglich einen lebhafteren Stoffwechsel nöthig hat, um seine höhe»Temperatur zu behaupten. Einen ähnlichen Zusammenhang der lf esitat des Stoffwechsels und der Wännebildung mit der Grösse und ^Lebensweise verschiedener Thierspecies haben durch zahlreiche ün fe