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Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 451

asser gefüllt ist, befindet sich innerhalb eines zweiten Gefässes B.C’amit das Calorimeter, wenn sein Inhalt eine höhere Temperaturln nnnmt, möglichst wenig Wärme durch Strahlung verliere, ist esan der Aussenseite metallisch glänzend (versilbert und polirt), undausserdem ist der Wärmeverlust des Calorimeters dadurch vermin-*| er h dass in dem Zwischenraum zwischen ihm und dem umschliessen-e n Gefässe B sich ein die Wärme sehr wenig leitender Körper (be-jederte Schwanenhaut) befindet. Das Gefäss B steht endlich in einemri tten mit Wasser von der Temperatur der umgebenden Luft gefüll-t ®n Behälter. Das Calorimeter und das umschliessende Gefäss B sind mit

, J Rekeln

versehen, welche Oeffnungen haben, um die Verbrennungs-

^animer sammt Röhren, Thermometer u. a. hindurchgehen zu lassen.11 dem Calorimeter befindet sich die sogenannte Verbrennungskammer ^4,,e aus dünnem vergoldetem Kupferblech gefertigt ist. Das Rohr o»eht i nnern (j er Yerbrennungskammer fast bis auf den Boden der-iben herab; es dient, um den zur Verbrennung nöthigen Sauerstoffz Uzufiihren.

® und b eingesetzt. Die eine a ist durch eine starke Glasplatte

^schlossen.

In dem Deckel der Verbrennungskammer sind zwei Röh-ie eine a ist durch eine starke Glasplattehindurch man den Gang der Verbrennung

Fig. 9.

Fig. 10.

^ 1 ““ocii, durch welche mnuurcn mau uen eräug uer y eiurcuuuug

j^^anhten kann; damit dies auch von der Seite her geschehen könne,li über dem Rohre a ein kleiner Spiegel c angebracht. In das

n lr ^ wird dasjenige Rohr eingeführt, durch welches die zu verbren-v c en Gase in die Verbrennungskammer einströmen; das Rohr b wird|j c hlossen, wenn feste oder flüssige Körper verbrannt werden sollen,solche Körper in der Verbrennungskammer verbrennen zu lassen,versc üiedene Vorrichtungen: für die meisten Flüssigkeiten z. B.Fla-, ft im doppelten Maassstab der Fig. 9 dargestellte Lämp-chen, welches mittels zwei Platin-drähten an einem an den Deckel derVerbrennungskammer zu befesti-genden Metallring aufgehängt wer-den kann; für die Verbrennung desSchwefels das PorcellanschälchenFig. 9; für die Verbrennung derKohle die Platinhülse Fig. 10, de-ren Boden durchlöchert war undgleichsam einen Rost für die Ver-brennung der überliegenden Kohle-(ler br* 011 !tlj S a h- Die Entzündung geschah ausserhalb des Apparates;führt, entien üe Körper wurde rasch in die Verbrennuiigskammer einge-n, ino s Un ^ ^ ese dann in das Calorimeter eingesetzt. Die Verbren-ne^ F ro ®ucte sammeln sich entweder in der Verbrennungskammer A( fe tles Reichen, wenn gasförmig, durch ein schlangenförmig gewun-a wr 0 ;i ei [ dieses kaiin ’ wenn keine gasförmigen Producte entstehen,

• tÜC Wn abgab.

wer den), das aus dem Calorimeter heraustritt; das her-^etej 6n e knde dieses Rohrs steht in Verbindung mit einem Gaso°der C . s hei der Verbrennung sich bildenden Gase aufnimmt,

'W V e V er °‘ n ^ un g niit angemessenen Absorptionsapparaten. Die inP ef äss I renn 'ingskammer entwickelte Wärme theilt sich dem diesesä«8t (jj e n< ^ as kichlangenrohr umgebenden Wasser mit; letzteres Rohr'ü'gere heiss a us der Verbrennungskammer ausströmenden Gase■ ,ei t im Wasser circuliren und durch das Darbieten einer gros-

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