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454 Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen.

(vgl. S. 450) zu bestimmen gesucht. Wo dies zur Erzielung vollstän-digerer Verbrennung und Verhütung des Zusammenschmelzens de 3Metalls erforderlich war, wurde das letztere fein zertheilt mit Quarz-sand gemengt zu den Versuchen angewendet. Aus seinen Versuchenleiten sich die nachstehenden Zahlen ab. Es giebt bei der Ver-brennung

zu ZnO„ Fe 3 C> 4 ?„ Sn0 2„ Sn0 2„ CuO„ CuO

W.E.

G.Th. W.E-

: 1 G. Th. Zink.1301; 1 Aeq. Zn = 32,6 42413

• 1 » Eisen. 1575; 1 „ Fe = 28 44100

: 1 „ Zinn.1167; 1 „ Sn = 59 68853

: 1 „ Zinnoxydul 521; 1 „ SnO = 67 3490?

: 1 „ Kupfer . . . 604; 1 „ Cu = 31,7 19147

: 1 „ Kupferoxydul 256; 1 „ Cu 2 0 = 71,4 18278

Ausser den im Vorstehenden besprochenen Methoden, die V er 'brennungswärmen der Körper direct zu bestimmen, hat man auch f®hErfolg, namentlich bezüglich der bei der Vereinigung von Metallen ®®hSauerstoff frei werdenden Wärme, versucht, solche Bestimmungen indire®*zu erhalten. Es gründen sich diese indirecten Bestimmungen wesent-lich auf den weiter unten ausführlicher zu erörternden Satz, dass b elder Zersetzung der Verbindungen ebensoviel Wärme gebunden wird’als bei der Bildung der Verbindungen frei wurde. Kennt man nun f ,,reinen gewissen chemischen Vorgang, welcher auf der Vereinigung ei® eSMetalls mit Sauerstoff beruht und bei welchem gleichzeitig gewisse Vet"bindungen gebildet und andere zersetzt werden, die ganze Wärmewi 1- 'kung und zieht man von dieser ab die Wärmewirkungen, welche de®jene Oxydation begleitenden Verbindungs- und Zersetzungsorscheinu®'gen entsprechen, so erhält man als Rest die Wärmewirkung, welc^ ejener Oxydation (der Vereinigung des Metalls mit Sauerstoff) e ®*”spricht 1 ).

Um gewisse Wärmewirkungen zu bestimmen, welche für die E®

sung der eben in Rede

stehenden Aufgabe

bekannt sein müssen.

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- O - - - - - - - - - - - o ----- - .

auch für die Ermittelung der Wärmewirkungen bei sehr vielen afl® ^ren chemischen Vorgängen (namentlich solchen, die ohne Zufuhr u®ohne Entwickelung von Gasen statthaben), wendeten Favre und Sbermann ein Quecksilbercalorimeter an 2 ), welches in Fig. H inder wirklichen Grösse dargestellt ist. Der ungefähr 1 Liter haltet^mit Quecksilber gefüllte Glasballon hat drei Oeffnungen. In diederselben ist ein dünnwandiges, aus Eisen oder Platin gefertigtes

1-

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ei®®Rohr

m eingesetzt; ein Glasstab s verhindert, dass dieses Rohr durch 4®

Kor® szw' 1 '

die'die

Quecksilber gehoben wird. In dem Rohr m steckt, mittelst eineseingesetzt, ein dünnwandiges Glasrohr, und der Zwischenraumsehen diesen beiden Röhren ist fast ganz mit Quecksilber gefüllt; i®sem Glasrohr bringt man die Körper zusammen, für welche manbei ihrer gegenseitigen Einwirkung statthabende Wärmewirkung besti® 1 'men will. Diese Wärmewirkung misst sich durch die Volumveränd®'rung des den Ballon füllenden, das Rohr m umgebenden Quecksilbers,

1) Vgl. Favre und Silbermann in Compt. rend. T. XXVI, P- & jf er ucrXXVIII, p. 627 \ Annal. de cMm. et de pliys. [3.] T. XXXVII, p- 437.

Woods in Philosophical Magazine [4.] Vol. IV, p. 370.

2 ) Annal. de chim/et de phys. [3.] T. XXXVI, p. 33.