4G2 Wärme Wirkungen bei chemischen Vorgängen.
+ 16 . 34462 = 1420992 W. E.); oder die von CS 2 = 38 G- Tb-Schwefelkohlenstoff (129238 W. E.) und die von C = 6 G. TJ 1 'Kohlenstoff und 2S = 32 G. Th. Schwefel (6 . 8080 + 32 . 2221= 119552 W. E.). In den beiden letzteren Beispielen ist die 4®fbrennungswärme der Verbindung sogar etwas grösser als die derstandtheile, wären diese für sich verbrannt worden. Es fehlen bis j et °die Anhaltspunkte, hierüber Bechenschaft zu geben, und z. B. zu ® ntscheiden, ob das für Schwefelkohlenstoff gefundene Resultat vielle' c .darauf beruhe, dass flüssiger Schwefel und flüssiger Kohlenstoff,diese in dieser Verbindung enthalten sind, mehr Wärme bei der T« 1brennung frei werden lassen, als dieselben Körper, wenn im starr« 1 'Zustand zu Verbreunungsversuchen angewendet, ergeben (S. 45 8)- 'TThatsache ist, dass bei nicht wenigen, aus zwei brennbaren Besta°theilen zusammengesetzten Verbindungen die Verbrennungswärme ^nähernd so gross ist, wie die Summe der Verbrennungswärmen d fdarin enthaltenen Bestandteile; aber dieser Satz ist weder als eJl 'streng richtiger, noch auch nur (nach dem, was oben erinnert wur“ e !als ein ganz allgemein annähernd richtiger zu betrachten.
Für die Verbrennungswärmen von Mischungen nach veränd®*liehen Verhältnissen, bei deren Bildung nicht viel Wärme freiund wo der Aggregatzustand derselbe bleibt, kann wohl angenom' 11 ^werden, dass sie der der in der Mischung enthaltenen Bestandth® 11gleich ist. Für den Alkohol hat man gefunden 1 ), dass dieselbe ^wichtsmenge desselben, für sich oder mit Wasser gemischt, dies« 1Wärmemenge bei der Verbrennung entwickelt; nur wird bei dem "VWasser versetzten Alkohol ein Theil der Verbrennungswärme sof®zur Ueberfiihrung des beigemischten Wassers in Dampf verbra«® ’und um eben soviel .weniger beträgt der Erwärmungseffect, wel®* 1 ^auf einen anderen der Einwirkung des verbrennenden Alkohols aU®rsetzten Körper hervorgebracht wird.
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Ist eine Verbindung bereits sauerstoffhaltig, so entwickelt sieAllgemeinen bei der Verbrennung weniger Wärme, als der oderdarin enthaltenen brennbaren Bestandtheile für sich verbrannt g® u “würden. Ein Beispiel hierfür giebt schon die oben (S. 461) angem ^Thatsache ab, dass Kohlenoxydgas bei der Verbrennung weniger V ärentwickelt, als der darin enthaltene Kohlenstoff bei der Verbrenn®^zu Kohlensäure geben würde. Man glaubte früher allgemein
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men zu dürfen, eine kohlenstoff- Wasserstoff- und sauerstoffhaltigbindung entwickle bei der Verbrennung soviel Wärme, wie der
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von Bestandtheilen, welcher bleibt, wenn man den Gehalt anStoff nebst der zur Bildung eines Productes vollständiger Verbrenn -
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nöthigen Menge anderer Bestandtheile abzieht (also den Sauerstoffder zur Bildun
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von Wasser nöthigen Menge Wasserstoff abzieh^ .den Sauerstoff mit der zur Bildung von Kohlensäure nöthigen g 0Kohlenstoff). Annähernd trifft dies allerdings in vielen Fällen | l0 )
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ist die Verbrennungswärme von C 10 H 13 O 2 = 88 G. Th.
(788392 W.E.) wie auch die von C l0 [l 12 0 2 — HO =Cio 11 n - gG. Th. Amyläther (804852 W. E.) nahezu gleich der von io
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l) Vgl. FavreXXXIV, p. 434.
und Silbermann in Annal. de chim. et de pb> 8
p.)