Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 461
lür solche Verbindungen, welche sich unter starker Wärmeent-e uu g aus zwei brennbaren Bestandtheilen bilden und selbst nochj. enn bav sind, fehlen experimentale Bestimmungen aller in Betrachtr p I } 1rnen den Wärmewirkungen, so dass der obige Satz nur als ein theo-l Wahrscheinlicher, nicht aber als ein experimental ganz bewiese-zu betrachten ist. Fiir Verbindungen aus einem brennbaren undgas 61 * 1 brennbaren Bestandtheil ist er nachgewiesen. Kohlenoxyd-
entwickelt z. B: bei seiner Verbrennung zu Kohlensäure im Ver-a j 1 zu dem darin enthaltenen Kohlenstoff um soviel weniger Wärme,ei 'eits bei der Vereinigung des Kohlenstoffs mit Sauerstoff zuKoh-frei wurde. C = 6 G. Th. Kohlenstoff (wie er in derQ. Vj°hle enthalten ist) entwickelt bei der Verbrennung zu CO = 142g pk*' Kohlenoxydgas 14838 W.E., bei der Verbrennung zu C 0 2 =g as ‘ Kh. Kohlensäure 48480 W.E.; CO = 14 G. Th. Ivohlenoxyd-^g^jf^wickelt bei der Verbrennung zu C0 2 = 22 G.Th. Kohlensäure«atw'° ~~ 14838 = 33642 4Y ' E ' 0der Kohlenstoff (C = 6 Thle.)
Se lt bei der Verbrennung zu Kohlenoxydgas und das entstehende«U j, ea °xydgas (CO — 14 G. Th.) bei der nachherigen Verbrennung, Sof Wensäure zusammen soviel Wärme, wie der Kohlenstoff bei der•13g, *S e n Verbrennung zu Kohlensäure entwickeln würde (14838 -f-
2 = 48480).
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ür etUiU
' v ärt>i n Sswärme gerade so gross wie die Summe der Verbrennungs-' v hrilu ’ We l°he die Bestandtheile einzeln verbrannt entwickelt habendar^f 0 ^ ’ 6S ^ asst J etzt noch Nichts darüber entscheiden, ob diesberuht, dass die bei der Vereinigung der Bestandtheile zu jenerthejj l ? dun g entwickelte Wärme unerheblich war, oder welchen An-6r Umstand haben kann, dass diese bei der Bildung jener Ver-
ei einigen Verbindungen nach festem Verhältniss ist die Ver-
th
'''W 5.,f ntw tckelte Wärme gerade gleich war derjenigen, welche zur
des Aggregatzustandes eines der Bestandtheile bei der®j*»e 0 .£ if der Werbindung, z. B. der Ueberfiihrung des Kohlenstoffs in
§1
' erb£> aS ^ rm tS e Verbindung, nöthig, ie önr
war. Sehr genau ist z. B. die
sle ieh .' ,1Jn gswärme von C4H4 = 28 G.Th. Aethylen (332024W.E.)
Ton 46 = 24 G. Th. Kohlenstoff und 4H = 4 G. Th., • E.). lammen entwickelten (24.8080 + 4.34462 = 331768;!»stotfV ab ® r es *st zu beachten 2 ), dass in dem Aethylengas der Koh-
^öige^ 0 ^ 8 den festen Zustand desselben direct ermittelt wurde. -,»=^ nai > übereinstimmend, aber immer noch ziemlich sich nahe
gasfö
rmig enthalten ist, während die Verbrennnngswärme des
N2c ad ’. s i nd die von C, II.
^ -16 G.Th. Sumpfgas (209008 W.E.)unddie
n ‘Hifi-; " 6h.Kohlenstoffund4H = 4G.Th.Wasserstoff(12.8080-4-
tr ’ 234-ÄAQ'\ST t?'\ _t:_ j:„ „ A n
234S03W.E.) gelieferten Verbrennungswärmen; oder die von^^So^oTh. 136 O. Th. Terpentinöl (1475872 W.E.) und die von 20 C^ ' K Kohlenstoff und 16 H= 16 G. Th. Wasserstoff (120 .8080
>1 S) -.
He *
111 Poeff /| U ^ tan< ^ e kommen, eine constante Wärmemenge entwickelt wird,* ta nd^ ers ’ das? • ^ nna ^ Bd. L, p. 392, und bezüglich der Folgerung desselbenP. '■-? le ile ein ^ ZUsamn; iengesetzter Brennstoff immer weniger Wärme als seine Be-Co^ auctj 7 p n ^onommen bei der Verbrennung entwickelt, Compt. rend. T. X,ren d. T °§f eil(i * -^üüal. Bd. LIX, S. 114. Ebelmen’s Bemerkungen vgl.gel e Jl n ^ erec knü ** auc ^ Poggend. Annal. Bd. LII, S. 118. — J ) Den fol-
a ) vjr?? s * n< ^ ®* 452 u. 4ö3 gegebenen Bestimmungen zu Grunde
avre und Silbermann in Compt. rend. T. XX, p. 1734.