464 Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen.
Die Aether entwickeln bei d^r Verbrennung mehr Wärme, als di eisomeren Säuren.
Es bleibt noch unentschieden, ob die Verschiedenheiten in de 11 iVerbrennungswärmen, die für isomere Verbindungen vonchemischen Charakter gefunden worden sind, wesentliche seienZufälligkeiten (Unreinheit einzelner Präparate u. a.) beruhen. F» v,eund Silbermann 1 ) fanden die Verbrennungswärmen für 1 G. Th-
gleiche^
all*
Essigs. Methyl C c H (; () 4 5 3 42 W. E. Valerians. Methyl Ci 2 H 12 0 4 7376V .B"Ameisens.Aethyl „ 5279 „ Butters. Aethyl „ 7091 •<
Valerians. Aethyl C 14 H 14 0 4 7835 W. E.
Essigs. Amyl „ 7971 ,.
Als wesentlich verschieden betrachten die genannten Forsch erauch die bei der Verbrennung isomerer Kohlenwasserstoffe C 2 ofrei werdenden Wärmemengen. Es entwickelt nach ihren Versuch e11bei der Verbrennung 1 G. Th.
Tereben 10662, Terpentinöl 10852, Citronenöl 10959 W. E.
Für Verbindungen, die im Verhältniss der Polymerie zu einan*! 01stehen, haben Favre und Silbermann 2 ) die VerbrennungswärD’® 1 ’sich ziemlich nahe kommend gefunden; doch betrachten dieselben d* eaus ihren Versuchen resultirenden Differenzen als wesentliche. ’ 5 ’ efanden die Verbrennungswärme
für 1 G. Th.
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Aethylen C 4 H 4 = 11858 W. E.Amylen . Cio H 10 = 11491 „
Paramylen C 20 H 20 = 11303 ,,
Ceten . . C a2 tt a2 = 11055 „
Metamylen C 40 H 40 = 10928 „
Die für 1 G. Th. Aceton C 6 B (l 0 2 gefundene Verbrennungswä 1,111(7303 W.E.) kommt der für 1 G.Th. valeriansaures Methyl Ci 2 Hi 2 4(7376 W.E.) und auch der für 1 G.Th. buttersaures Aethyl Cj 2 H 12 4(7091 W. E.) gefundenen nahe. ^
Gewiss ist, das bei ähnlichen Verbindungen, welche Kohlen^®und Wasserstoff in demselben Verhältniss, aber in verschiedener Me «im Vergleich zu dem vorhandenen Sauerstoff enthalten, die Verbnungswärme um so kleiner ist, um je vorwaltender im Verhältnis®den anderen Bestandtheilen der Sauerstoffgehalt ist. In solchenhen ähnlicher Verbindungen macht sich der Einfluss des Sauersto »halts auf die Verbrennungswärme überhaupt um so weniger bemerkje mehr seine Menge gegen die der anderen Bestandtheile zurück eEs zeigt sich dies z. B. bei der Vergleichung der Verbrennungs'«' ravon je 1 G. Th.
Essigsäure
. . (C 4 h 4
0 4 )
3505
Buttersäure . . .
• (C 8 Hg
0 4 )
5647
Palmitinsäure . .
• • (C32 H 32
0 4 )
9316
Stearinsäure . .
(C 36 H 36
O 4 )
9716
'; Compt. rend. T. XXII, p. 441 . — D ase Ibst !■'■ 428.