Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 487
alle hiehergehörigen Erscheinungen den einfachsten Ausdruck;nach dem wie sie eben formulirt wurde, sie die Annahme einesSeriellen Wärmestoffs zu involviren scheint, während doch die Wär-e Phänomene richtiger als Molecularbewegungserscheinungen zu be-achten sind, so ist zu bemerken, dass, was jener Auffassung zu Grundeebenso wie das auf das Latent- oder Freiwerden von Wärmef* ltn Uebergang eines Körpers aus der einen in die andere Aggregat-d r rn ^ ez ')gliche auch in der mechanischen Theorie der Wärme Aus-Uc k finden kann und muss.
8 „, Von besonderer Wichtigkeit sind die Beziehungen, welche zwi-ri der Grösse der Wärmeentwickelung bei der Vereinigung zweier, ° r per und der Grösse der chemischen Verwandtschaft derselben er-dass^ WOr den sind. Favre und Silbermann hoben 1849 hervor 1 ),y , tlac h ihren indirecten Bestimmungen der Wärmeentwickelung beir v . ein igung von Wasserstoff und Metallen mit Sauerstoff, Chlor u. a.s tell" V>9) die Verbindungswärmen sich ziemlich in dieselbe Reihe1 wie die gewöhnlich angenommenen Verwandtschaftsgrössen;S„b g 2 ), dass unter den Verbindungen eines Körpers mit mehrerengrö , anzen diejenige die stabilste zu sein scheine, bei deren Bildung dieMenge Wärme frei wird. Andrews 3 ) sprach 1849 aus, dass jeder°der des molecularen Zustandes der Materie eine Entwickelung
Ahndung von Wärme entspreche, und dass die Menge der ent-Zn , e tetl oder gebundenen Wärme in einem bestimmten Verhältniss\V 0 betrage der mechanischen oder chemischen Thätigkeit stehe,kbitis ^ entw ickelte 1852 die Ansicht: Der Abstand zwischen dender en Theilchen eines Körpers stehe in der innigsten Beziehung zuhaw a Il Zen Natur des Körpers, und kleinste Theilchen bilden über-® D den ^ 1Ilen Körper, wenn sie in unmerklich kleinem Abstand sich be-<l er ‘ Chemische Wirkung bestehe allgemein in der Veränderung^stände kleinster Theilchen von einander; chemische Verbindungder e - C f n eir dachen Körpern trete ein, wenn die kleinsten Theilchender ln . ac hen Körper in geringei’en Abstand unter sich kommen, als
fian ( j' V * So ^ en den kleinsten Theilchen eines und desselben Körpers vor-ist; Zersetzung durch Wahlverwandtschaft trete dann
Tbei| c b° n ^ en 111 Wechsel wirkun.
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gebrachten Substanzen die kleinsten
(5cri D „ 611 von zweien unter Bildung einer neuen Verbindung sich auf^Qdt ^ n Abstan d nähern können. Ein Maass für die chemische Ver-zinst a * ; ’ *ii e 81 ch i» der Verringerung des Abstandes zwischen denWärtj,^ 11 Vheilchen äussere, sei die bei ihrer Wirkung sich entwickelnde
csonders eingehend hat die Beziehungen der Wärme Wirkungen
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ttic >t£„ We, ) dende Wärme als durch die Ausgleichung der entgegengesetzten Elek-die jenen Körpern zukommen und auf -welchen die gegensei SP. c 27 8Chaft dieser Körper beruhe, erzeugt betrachtet. - !) Compt rend. MXy the 2 Anna,, de chim. et de phys. [3.] T. XXXVII, p..48 h. - 2 )
)■ III ^• Meeting u . s. w. (vgl. das Citat S. 471). — 4 ) Philosoph. 1 fc.
■ 860 )’ ?■ u - 299, T. IV, p. 370. H. Saintc-Claire
„ ilr m ’ e Wie die hei der chemischen Verbindung zweier Körper entwickelte
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Ansichten
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bedingt sei durch die Volumänderung oder die Veränderung in dendersell) 1C!einSten > theils durch Aenderungen in der
—‘un h — Theilchen, theils durch Aenderungen m uer inneren
L auch p) r .) e ^ ei1 ’ vergl. in Nouvelles Archive» des Sciences phys. et not. T. IX,h'losoph. Mog. [ 4 .] Vol. XX, p. 448.