Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 491
Senden als die genaueren zu betrachten sind, nicht bestätigt 1 );etl so wenig die von L. Gmelin 2 ) ausgesprochene Annahme, dass^ 112 allgemein eine brennbare Substanz, die der Vereinigung mit^berstoff' nach verschiedenen Verhältnissen fähig ist, bei der Verbin-^ büt dem ersten Aequivalent Sauerstoff mehr Wärme entwickele,8 bei der Aufnahme des zweiten u. s. w.
(v ^Vorhergehenden wurden die Wärmemengen, in WärmeeinheitengVob S. 447) ausgedrückt, betrachtet, welche bei chemischen Vor-l, e j S e n frei oder gebunden werden. Die Temperatureffecte, die8 «r !^ c bßn Vorgängen statthaben, hängen ab von dem Verhältniss die-w ärmemengen zu den Massen und den ^pecifischen Wärmen derbei, r ’ au ^ welche sie wirken. Es möge hier nur für einige der ein-b„„ ten Fälle betrachtet werden, wie man solche Temperatureffecterec Wnkann s ).
\v e Vach F avre und Silbermann entwickelt 1 G. Th. Wasserstoff,Wer ni ^ ® Th. Sauerstoff zu 9 G.Th. flüssigem Wasser von mitt-Temperatur unter gewöhnlichem Druck verbrennend, 344C2W.E.
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Wärmewirkung setzt sich zusammen 1) aus der Wärme, welcheBildung von 9 G. Th. Wasserdampf frei wird, 2) aus der beiflii Ss i Ver< Bchtnng der 9 G.Th. Wasserdampf bei 100°C. zu tropfbar-Whl^ eiT1 Wasser frei werdenden Wärme, und 3) aus der bei dem Ab-
W® 11 ( l er 9 G.Th. flüssigen Wassers von 100°C. bis zur Versuchs-, °Per
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^atur abgegebenen Wärme.
Vernachlässigt
man die Verschie-
2) ^ der Versuchstemperatur von 0°, so ist die Summe der unter
1 o ^ 3) genannten Wärmewirkungen, da sie nach Regnault für• h. Wasser
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die
637 W.E., für 9 G.Th. Wasser = 5733 W. E.,Wärmeentwiekelung bei dem Verbrennen von 1 G.Th. Was-
zu 9 G. Th. Wasserdampf = 34462 — 5733 = 28729z u setzen. — Die specifische Wärme des Wasserdampfes —
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l irn Wärme, welche 1 G.Th. Wasserdampf zur Erwärihung
braucht; die, welche ein gleiches Gewicht flüssigen Wassers zu(v er , er Erwärmung braucht, = 1 gesetzt — ist, für constanten Druck* k e * ^^ rme » specifische gasförmiger Körper), nachBestimmung = 0,475. 9 G.Th. Wasserdampf brauchen
r ^ärmung um 1° eine durch 9 X 0,475 = 4,275 ausgedrückte
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<j^ e 0te ein^ er Wäftnewirkungen, die bei successiver Vereinigung mehrerer Aequi-b? löi y Körpers mit Einem Aequivalent eines anderen stattfinden, enthaltenlatl delt ^. ler S®h en deii besprochenen und citirten Untersuchungen Vieles. Speciell' rerSc kied lG ^ rarmew ükungen bei Vereinigung eines Körpers mit einem zweitenJ$(l^ e cliim C r en (bestimmten) Verbindungsverhältnissen Favre in Journ. de pharm.\y‘ ^^XXVlTr^ ^-KIV, p. 241,311, 412 (im Auszug Annal. d. Chem. u. Pharm.
A^ Ss ®r ua ^ 1^0). und die Wärmewirkungen bei successiver Einwirkung von
£>h a ilf_ r A ^ohol
Wärmewirkungenauf Säuren, Salze und andere
Substanzen nach einfachen
renJ eX i^ n ^ ssen Favre (zum Theil gemeinschaftlich mit Quaillard) in8* 483. J‘ T . b, p . it5o u. T. LI, p. 316. — 2 ) Handb. d. Chem. 4. Aufl. Bd. I,
«i. V- - 4', l., Ver ,? 1 -
— 4 n ' jjunsen s gasometrische Methoden (Braxmschweig, 1857),
»»ich a8är Uck ö Xir nacb stehenden Rechnungen erscheint es als richtiger, diese Zahl* die Vo ^ärmewirkung beim Verbrennen des Wasserstoffs zu nehmen, undZahl Vre u * Silbe rmann als Verbrennungswärme des Wasserstoffsgeradezu zu benutzen.