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490 Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen.

nügt für Zink und Eisen, nicht für Blei und Kupfer, und wirklich zelsetzen die ersteren Metalle den Wasserdampf, die letzteren nicht.Die Wärmewirkung für die Bildung von 1 Aeq. flüssigen Wassej”von 0°C. ist noch um die ganze Wärmemenge grösser als 29008AV-welche bei dem Uebergang des Wasserdampfs von 100° C. in flüssi? e “Wasser von 0° C. frei wird; Thomsen setzt diese AVärmewirk 11 ®«’= 34744 W. E., die bei Bildung von Oxyd und Vereinigung desselh®mit Wasser stattßndende ([Me;0];aq.) für 1 Aeq. Kalium = 871 ’Natrium == 83944, Zink = 43680, Eisen = 33560, Blei = 272 ’Kupfer = 17920 W. E.; als Bedingung dafür, dass ein MetallWasser bei 0°C. zersetze, erscheint: ([Me;0]; aq.) 34744, wel c ® e ^die drei erst genannten Metalle entsprechen. — Chlorwasserstoffgasdurch diejenigen Metalle unter Bildung von Chlormetall zersetzt,welche sich (Me; Gl) j>- (H; Gl) ergiebt, und auch in dieser Bezieh' 1 ®»bestätigt die chemische Erfahrung mindestens für viele Fälle die a ^den vorliegenden Bestimmungen der Wärmewirknngen bei der Bild 11 ®»von Chlorverbindungen sich ergebenden Folgerungen. — Darm*Metall bei Anwesenheit von Schwefelsäure das Wasser zersetze, n>ndie Oxydationswärme des Metalls -j- der Verbindungswärme desmit Schwefelsäure -j- der Wärmewirkung bei dem Auflösen des sclW e

sauren Salzes in Wasser (diese Summe von Wärmewirkungen sei

vo®

Z bezeichnet) grösser sein als die Wärmewirkung bei der Bildungflüssigem Wasser. Letztere setzt Thomsen, wie eben angegeben^

1 Aeq. Wasser = 34744 W. E., Z für 1 Aeq. Zink = 54984, Ei- e= 45152, Kupfer 26880, Silber 9008 AV.E.; für die beiden ersterMetalle ist Z 34744, für die beiden letzteren nicht.

AVelter hatte bei seinen Betrachtungen über die AVärmeentWi ^lung bei Verbrennungen (vgl. S. 459) zuerst die Ansicht ausgesprochenin den Fällen, in welchen die 4\ r ärmeentwickelungen bei Verzehderselben Menge Sauerstoff durch verschiedene brennbare Körpe 1 ^.^,gleich gross gefunden worden, mögten diese Wärmemengen i® 1 jjghältniss einfacher Multipla zu einander stehen. Hess bezeichnet® jerste Mittheilung 2 ) seiner Versuche über die Wärmewirknng e ®^ e rdem Mischen von Schwefelsäurehydrat mit AVasser als „Noti z tdas Freiwerden der AVärme in multiplen Proportionen“, und S P‘ pauch noch suchte er darzuthun, dass die durch verschiedene p ^und Verdünnungen derselben mit Wasser nach einfachen Aeq® 1 ^]^)Verhältnissen bei dem Mischen mit Wasser (wiederum nach ei® ‘^r^s'Aequivalentverhältnissen, oder mit so viel AVasser, dass weitere®serzusatz keine AVärmewirkung mehr hervorbringt) entwickelte® ^ ne (memengen Multipla oder Submultipla nach ganzen Zahlen vonund derselben Zahl seien. Später noch hat Woods 3 ) zu zeig 011 ^,-«sucht, dass die bei der Oxydation äquivalenter Gewichtsmengen , gi

latent

schiedener einfacher Körper entwickelten Wärmemengen in ^Beziehung zu einander stehen, und dass sich damit auchSchmelzwärme des Eises und die latente Dampfwärmedampfes m Zusammenhang bringen lasse. Solche Ansichten ^ v of'

durch die Bestimmungen der Wärmewirkungen, die unter den J

!) Annal. de cliim. et de phys. [2-1 T. XIX, p. 425.S. 474. — 8 ) Philosoph. Mag. [4.] Vol. XII, p. 65.

2) Vgl-

die

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