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Wahlanziehung. — Walchowit. 503

®ben. Weingelb, honiggelb, grau bis weiss, wachs- bis glasartig glänzend,^fchsichtig bis durchscheinend. Härte — 5,0 bis 5,5, specif. GewichtPj 2 >28 bis 3,15. Vor dem Löthrohre schmilzt der Wagnerit sehrJ= ‘We r un(i mu . j n dü nnen Splittern zu dunklem grünlichgrauen Glase;U 1 Schwefelsäure befeuchtet färbt er die Flamme schwach blaulich-in Borax und Phosphorsalz schmilzt er leicht und vollkom-Zl > klarem auf Eisen reagirendem Glase, schmilzt mit Sodat ei . ei i Brausen, ohne sich aufzulösen. Das Pulver löst sich in erwärm-8 d Salpeter- oder Schwefelsäure langsam auf etwas Fluorwasserstoff-Yp. 1 ® eu twickelnd. Das seltene Mineral findet sich mit Quarz auften eines mürben thonschieferartigen Gesteins im Höllengraben beier fen in Salzburg. K.

y ^ahlanziehung, Wahlverwandtschaft s. unterer Wandtschaft S. 234.

8 , Wahl Verwandtschaft, doppelte oder einfaches ' ; V. prädisponirende s. S. 236; V. reciproke‘ ‘ • 237 ; V. ruhende oder trennende s. S. 234.

^ a id, Isatis tinctoria L. Diese Pflanze wird seit alten Zeiten

V(j tl l a ufärben angewendet, und war hierzu vor Einführung des Indigo^eh öl ° SSer Bedeutung. Die Pflanze ward von Chevreul untersucht;etith , nc ^ 1 ) zeigte, dass die Blätter weder Indigblau noch Indigweiss4as t ?!'’ sondern eine durch Alkohol ausziehbare gepaarte Verbindungf Mlt in T Ca " H '33 , welches mit verdünnten Säuren erhitzt zer-

-Indigblau und eine süssschmeckende Substanz:

C 52 H 33 NQ 36 -f 2HO = C 16 H 5 N0 2 4- 3 C 12 H 10 O x2 .

jj. Indican Indigblau.

in fi r l ® ^aidpflanze wird in Deutschland (Thüringen, Schlesien u. s. w.)' Vei ’ ( lfen U ’ a " a ‘ g e ' Jau t, sie wird im März gesäet, im Juni

'ne] lr . t r e Blätter zuin ersten Mal geschnitten; sie liefern später nocht*i 6 BF Schnitte, die letzten sind aber nicht so farbreich wie die ersten.'' et den l ^ ei Wen en hlicils getrocknet in den Handel gebracht, oder sie2eit lä s Seniahlen ’ worau f man den Brei in Haufen schlägt, hier einige^^knet^’ ^ ann die Masse in Ballen ( pains , bälls) formt und danach'-Hst ari( |^ n ' K f in den Handel bringt. Der Waid dient, da er im feuchtengährt, in der Waidküpe oder Waidindigküpe zumen des Indigo (s. unter Indigkiipe, Bd. IV. S. 27). Fe.

a ;dküp e> Waidingküpe s. unter Waid.

Bnter diesem Namen kommt nach Martius auch dasiü m SISC 'f le Gelbbeeren bezeichnete Farbmaterial in den Handel,Stehend aUS ^ e '* unentwickelten Blüthenknospen von Sophora japonica

W 1

'^ u rde Betin it zum Theil, C 12 H 9 0 nach Schrötter 2 ).

Uiler 2 uin Retinit gerechnet und findet sich bei Walcho in

Che »i' Cen t ° r ä “P h - Mag. [4] T. X, p. 73; Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXVI, S. 321;1856, S. 50. ■— Pogg. Annal. Bd. LIX, S. 61.