508 Wandstein. — Waschblau.
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neben einem rothen nicht näher untersuchten Farbstoff Parmelrotoder Wandflechtenroth (s. Rd. VI, S. 97). Die Wandflechte enthaweiter nach Gumprecht eine sehr geringe Menge (in 20 Pfd. 5 Grindeines flüchtigen grünen Oels von butterartiger Consistenz,leichter als Wasser ist und einen unangenehmen Geschmack und Geruch hat.
Nach Thomson enthält die Flechte 6,75 Proc. Asche und die 3 ®enthält 68,5 Proc. Kieselerde, 0,7 Proc. Natrium-Chlorid-Sulfat u®Phosphat, 22,0 Proc. Eisenoxyd, phosphorsaures Eisenoxyd und Kalphosphat und 8,8 Proc. kohlensauren Kalk. F e -
Wandstein, syn. Ankerit.
Wanne, pneumatische, nennt man die Behälter, J ®welche man Quecksilber, Wasser oder Salzlösungen giebt, um darii^® rGase aufzufangen. Man fertigt die Wannen aus Porcellan (2.Aufl. ßd- 'S. 876 u. 880), aus Gusseisen (2. Aufl. Bd.I, S. 950, 952 u. 956), aus# 0 '*mit zwei gläsernen Seitenwänden (2. Aufl. Bd.T, S.880u. 940). Grosse "W®®^nen für Wasser macht man aus Holz und legt sie mit Guttaperch^Platten aus, die man durch ein heisses Eisen an den zusammenstosse®den Rändern erweicht und fest auf einander drückt. Früher pfl e »man dazu Bleiplatten zu verwenden. K
Warwickit nannte Shepard 1 ) ein undeutlich krystalli 3ir ^für klinorhombisch gehaltenes Mineral von Warwick in New "1° 'welches nach Shepard 27,33 Proc. Fluor, 64,71 Titan, 7,14 Ei se ,^0,80 Yttrium und Spuren von Aluminium enthalten soll. Es i 3 ^ j_einer Richtung vollkommen spaltbar, hat unebenen Bruch, ist dun» ^braun bis eisenschwarz, auf den Spaltungsflächen in Kupferroth zieh e ®. _glasartig glänzend, auf den Spaltungsflächen perlmutterartig bis ‘ >a ^metallisch, ist undurchsichtig, in dünnen Splittern röthlichbraun du® e ^scheinend, hat braunen Strich, ist spröde, hat die Härte = 5,5und das specif. Gewicht = 3,0 bis 3,3. Im Kolben giebt es _ a .^,säure. Vor dem Löthrohre ist es nicht schmelzbar, wird aber b c ® . aSMit Borax schmilzt es unter Aufwallen zu einem Glase, welches 11 ,gelb und undurchsichtig, nach dem Abkühlen klar und blassgrün "Nach Smith 2 ) soll das Mineral gegen 20 Proc. Borsäure enthalt^®'
Waschblau. Um bei der Wäsche den gelblichen Scheir*^^^verdecken pflegt man nach dem Waschen mit der Stärke etwas blFarbstoff aufzutragen, indem man sie durch Wasser oder verdii®®Kleister zieht, worin blaue Farben suspendirt sind. _ /jjj.
Früher bediente man sich dazu entweder des Indigcarmin 3 gIV, S. 22 u. Rd.VII, S. 20) oder des Berlinerblaues ( 2 . Aufl.Bd-1 1 ’970, lösliches S. 971), welche im feuchten Zustand mit Stärkmemischt zu einer Paste angestossen in Kugeln oder Täfelchen
n, auch unter dem Namen Nen bla u beM .
und getrocknet wurden
sind. Gemische von beiden (Bd. V, S. 533) sind als Waschblau^zu empfehlen. Selten ist Lackmus dazu verwendet und Smalte lSl
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gen zu grosser Schwere und Härte längst durch jene Farben ve.
1) Sillim. Americ. Jotirn. T. XXXIV, p. 313; T. XXXVI. p. 85; P°SS-
Bd. IJ, S. 242. — 2 ) Sillim. Americ, Journ. [2.] T. XVI, p. 293.
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