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Wasser.
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Die Zusammensetzung des Wassers ergiebt sich dem Volumen na 1durch Elektrolyse des Wassers, wie beim Verpuffen oder Verbrenn^von reinem Wasserstoff' und reinem Sauerstoff'. Wird bei der Elektr^lyse das Wasser nicht zu stark angesäuert und erwärmt, damit sinicht Ozon bildet, so werden genau 2 Vol. Wasserstoff auf 1Sauerstoff erhalten. In dem gleichen Verhältnis werden beide G®*beim Verbrennen ^consumirt. Aus diesem VolumVerhältnis und “specifischen Gewichten der Gase ergiebt sich das Gewichtsverhält 111von 8 Sauerstoff zu 1 Thl. Wasserstoff. Die gleichen Resultate ^ e ,den direct erhalten, wenn reines vollkommen trockenes Wasserstoff^über eine glühende gewogene Röhre mit reinem trockenen Kupfer 0 *^geleitet, und das hierbei gebildete Wasser in einer gewogenen Chlo^.jciumröhre aufgefangen wird; die Gewichtsabnahme der Röhre ® ^Kupferoxyd giebt den verbrauchten Sauerstoff', die GewichtszunahmeChlorcalciumrohres die Menge des entstandenen Wassers, die Diff efe ^zwischen Sauerstoff und Wasser das Quantum des verbrannten Wasserst®Das Wasser bildet sich beim raschen wie beim langsamen 'brennen von Wasserstoff mit reinem Sauerstoff'gas; die rasche v „brennung erfolgt durch Erhitzen des Wasserstoffs bei der Berühr 1mit Sauerstoff zum Rothglühen, sowie bei gewöhnlicher Temp erö adurch den elektrischen Funken, durch Berührung mit PlatinschW» 111oder Flatinschwarz, sowie beim raschen und starken Zusammendrüc* 5beider Gase. In diesen Fällen erfolgt die Bildung immer unter e ■ker Licht- und Wärmeentwickelung (s. unter Wasserstoff)- ^langsame Verbrennung von Wasserstoff findet statt bei Berührung jeinem Gemenge von Platinschwamm und Thon, nach Saussui' 6 ^Berührung von Wasserstoff und Sauerstoff mit faulenden organi sCKörpern (Dammerde, faules Holz); dasselbe findet nach Becbi 8,^bei der morastigen Erde der Maremmen. Auch Ozon verbindetschon bei gewöhnlicher Temperatur allmälig mit Wasserstoff zu ' ^ser; nach Schönbein geht der langsamen Verbrennung von W‘ aSSStoff mit Sauerstoff immer die Ozonbildung voraus. ^
Wasserstoffoxyd bildet sich ferner bei der Einwirkung von g;.serstoff auf verschiedene Metalloxyde, Oxyde von Kupfer, Bl el G e3 .sen, Silber u. a., wobei diesen der Sauerstoff entzogen wird 1 uoxydation und Reduction durch Wasserstoffoxyd). Weiter eot y e j-Wasser auch immer beim Verbrennen von wasserstoffhaltendenbindungen, so von Schwefelwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Amni°^. ggeKohlenwasserstoff, beim Verbrennen aller organischen Körper, d ;l , . ^Wasserstoff enthalten wie Wachs, Oel, Zucker u. s. w.von Wasser erfolgt bei der raschen Verbrennung dieser Körperfreien Sauerstoff wie beim Erhitzen mit sauerstoffhaltenden(Metalloxyden, chlorsaurem Kali u. dgl.). Auch bei der lang s ®^ g ,Verbrennung solcher Wasserstoff haltenden Körper entsteht immerser, so beim Verwesen der organischen Körper. c j,gjt
Das Wasser bildet sich häufig durch doppelte Wahlverwand^^tneben anderen Producten, so durch Zersetzung von Metalloxyden 101 , g fS,Schwefelwasserstoff, Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff, Fluorwa s jj eCyanwasserstoff, Phosphor-.oder Arsenwasserstoff u. s. w- - _ °j u ng er1 'durch Zersetzung von anderen Oxyden mit Wasserstoffverbin lfftso bildet sich aus Schwefelsäure und Jodwasserstoff schweflig 13Jod und Wasser.