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Neunter Band.
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Wasser.

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Manche Krystallwasser enthaltende Körper verlieren dasselbeSc hon bei gewöhnlicher Temperatur in der atmosphärischen Luft,^®nn diese nicht vollständig mit Feuchtigkeit gesättigt ist; diese Ver-., itl( Lingen werden dann, in dem Maasse wie sie Krystallwasser ver-lere n, undurchsichtig, sie verlieren den Zusammenhang, werden leichtz ^rreiblieh und zerfallen endlich; man nennt diese Körper verwitterndei fatiscirende. Das Verwittern findet um so leichter statt, je(}i e Temperatur der Luft und je trockener sie ist, je leichtera sserdampf sich bilden kann. Verbindungen, die an der Luft nicht ver-1 te m, werden in künstlich getrockneten Atmosphären (über Chlorcal-f. i/ 11 ’ Schwefelsäure, Kalk u. s. w.) besonders im luftleeren Kaum zer-Sef etl - In der Wärme verlieren die Verbindungen alles Krystallwas-jj..’ v °llständig meistens bei höchstens 100° bis 120° C. Nur wenige°rper halten bei dieser Temperatur noch Wasser, wie z. B. der ge-j.°hnli c he Kali-Alaun, der bei 120° C. allmälig 20 Aeq. Wasser ver-ert u, id erst bei nahe 200° C. getrocknet wasserfrei ist.a üd ^ as Krystallwasser kann den Körpern auch durch Uebergiessen mit<j ßretl Flüssigkeiten entzogen werden; so wird z. B. dem Glaubersalzfiu u Uebergiessen mit absolutem Alkohol, dem Kupfervitriol u. a.Uebergiessen mit Schwefelsäure das Krystallwasser entzogen.

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s °nders die wasserreicheren Verbindungen häufig in ihrem Krystall-

ein Krystallwasser haltender Körper rasch erhitzt, so schmelzen

si e gerathen in „wässerigen Fluss“; beim anhaltenden Erhitzent rn , 11 s ie dann in dem Maass als Wasser fortgeht, wieder fest und

ist ^Micher Verbindung wie in starren krystallisirten Körperndas Wasser auch in manchen amorphen Niederschlägen so wieb aa - ln manchen flüssigen Verbindungen. Der käsige Niederschlag von100o p sa, P et e r saurem Wismuth enthält Wasser, welches zum Theil beiSa Ur ' ßntw eicht; ebenso verlieren viele lufttrockenen basisch-kohlen-e in e r‘u Salze von Magnesia, Kupferoxyd u. a. m. bei 100° C.

K r J | le il des Wassers. Dieses ist also ähnlich fest gebunden wieScheid* ^ Wasser • Das wässerige Schwefelsäurebihydrat H O. S 0 3 -|- HO0°Ü s *°b bekanntlich aus der gewöhnlichen Schwefelsäure unter$e r ^^ystallinisch ab; in den Krystallen kann das zweite Atom Was-Scsch 'y^tallwasser angenommen werden; ist diese Säure über -j- 8° C.

,} Mzen, so ist das Wasser doch noch in ähnlicher Verbindung wie,'h'ück "fystallen. Für solche flüssige Verbindungen würde der Aus-Krystallwasser“ nicht wohl mehr passen.

W assß ; e basischen und die sauren Oxyde besonders verbinden sich mit^än rejl ’Riehes in diesen Verbindungen bei den Basen die Stelle derei den Säuren die Stelle der Base vertritt; das so verbundene Was-jhit Hya, Hydratwasser bezeichnet; die Verbindungen der Oxydea ydr a t la ^ Wasser shid die Hydrate, Säurehydrate und Basen-halt eil r ^'Hydrate, Bd. III, S. 944). Nach der älteren Ansicht ent-"et v % dra te Wasser, z. B. HO.t\0 5 ; KO.HO. Jetzt bezeich-nen® ,j ? e Hydrate als Wasser, in welchem ein Theil des Wasser-rc 1 ein Kadical oder durch ein Element ersetzt ist, z. B.:

HU. NO^ip. K>o

U as w Hj°»s h|° 2 ’ h|° 2 -

*^ a ®8er n ydratwasser der Säuren wird auch wohl als basischesZeichnet, so besonders auch das in den sauren Salzen der