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Wasserstoff.

Das Wasserstoffgas wird immer durch Zersetzung von Wasser er-halten, entweder durch Eiektricität oder durch Einwirkung von Kör-pern, welche unter passenden Verhältnissen den Sauerstoff des Wassersaufnehmen unter Abscheidung des Wasserstoffgases (s. unter WaaseDZersetzungen, S. 519).

Wird Wasser nach Zusatz von einem Salz oder von etwas Säur e ium es leitender zu machen, der Elektrolyse unterworfen, so entwickeltsich am negativen Pol reines Wasserstoffgas; man kann den Apparate»hierzu sehr verschiedene Gestalt geben; ein passender Apparat hier*“ist das von Buff vorgeschlagene Voltameter (s. 2. Aufl. und Elektr 1 'cität Bd. II, 3, S. 730 Fig. 49), in welcher sich die Glocke amgativen Pol mit Wasserstoffgas füllt, während Sauerstoffgas am posih'ven Pol auftritt.

Wenn nur der Wasserstoff hierbei gesammelt werden soll, so ka» 11der positive Pol auch aus einem oxydirbaren Metall bestehen; Buns® 11wendet als solchen amalgamirtes Zink mit überschüssigem Quecksilb® ran; der negative Pol ist Platinblech; ein solcher Apparat, wie er z° rDarstellung von Wasserstoff für Gasuntersuchungen gebraucht wir ’ist früher beschrieben (s. Analyse, volumetrische, fürGase 2- A° 0 'Bd. II, 1, S. 947).

Aehnlich ist beistehender Apparat von Bunsen, Fig. 20. P®"

oben in den Trichter re mündendeEntwickelungsgefäss enthält bei b am»'Fig. 20. gamirtes inQu®®^

Silber schwimm® 0des Zink; und > 9 ^

mit zehnfach ^dünnter Schwei®säure gefüllt.Zinkamalgam b ^

durch den Pl»*' 1 ’’draht a mit de

Positiven Pol, da*Platinblech c inltdem negativen P°1

eines galvanische’ 1Elementes verbau-

den. Das sich ent-wickelnde Waseet-

stoffgug entweich’

durch das Gas-leitungsrohr, nach-dem es bei d durch

etwas verdünnte

Schwefelsäure g e ~Waschen ist. H !i

sich über dem Zink

Lösung

bald eine

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von Zinkvitriol sammelt, so wird der Apparat nach jedesmaligbrauch entleert und frisch gefüllt, indem man den Stöpsel bei j eJldas bei c eingeschliffene Gasleitungsrohr fortnimmt und darTrichter n frische Säure nachgiesst, natürlich fliesst dann ie nl jtvitriollösung bei h ab. Das Entwickelungsgefäss steht in ein