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Neunter Band.
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Wassersäure. •— Wasserstoff.

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Wasse rsäure d. i. der säuernde Stoff des Wassers ist ein°hsoletes Synonym für Sauerstoff.

Wassersalamanderfett s. bei Batr o cho le’in-

s äu re 2. Aufl. Bd. II, 1, S. 757.

Wassersapphir, syn. Dichroit.

. Wasserschierling s. Cicuta virosa (2. Aufl. Bd.3, s. 24).

W a S S e r silber. Altes Synonym für Quecksilber wegen seines

9ü

!Sl gen Zustandes.

Wasserstein syn. Pfannenstein Bd. VI, S. 151.Wasserstoff, Wasserstoff'gas.

wooci o imij >v iisaers luujjita. Brönnbare oder in-a, nmable Luft, Hydrogene , Hydrogenium. (von vScoq Wasser, und^ V . VK(X> ich erzeuge). Ein zu den Metalloiden gerechnetes Element,hshes seinem chemischen Verhalten nach in manchen Beziehungenden Metallen anschliesst. Symbol II = 1.0 (12,5 wenn 0 = 100;‘ ■Atomgewichte Bd. II, 1, S. 508; Stas hält es für möglich, dasse twas höher ist).

fa ^ 6r AEasserstoff kommt nur selten frei in der Natur vor; Bunsen^ 11 ihn in den vulcanischen Gasausströmungen in Island; nachCosta i) so ii er sieh un ter den Exhalationsproducten der Schlamm-(jj Cane von Turbaca in Neu-Granada finden; nach Deville und Le-rei ^ nc 2 ) enthalten die Gase aus dem Börsänre-Fumarolen in den Ma-il d riuri Toskanas nicht unbedeutende Mengen Wasserstoffgas; nachBczk ° S e 3 ) ist das beim Auflösen des sogenannten Knistersalzes von Wie-fl a cl T entwe ' c hende Gas ein Gemenge von Sumpfgas und Wasserstoffgas;r atio Uenk ofer und V oit findet es sich unter Umständen in denRespi-

ai g °^ ls o a sen von Menschen und Thieren 4 ). Wasserstoff tritt häufigKör “ ,ersetzun gsproduct bei der Gährung und Fäulniss organischerb are ^ e ^ au i’’ Doch findet er sich in der Atmosphäre nicht in merk-mit g M - en S e - Er findet sich in der Natur vielfach in Verbindungen:Kohl e a - Uerstoff AEasser, mit Schwefel in Schwefelwasserstoff, mitChl 0r ' n Kohlenwasserstoff, mit Stickstoff in Ammoniak, mit Chlor in^asserstoff, ferner in allen organischen Körpern.

Iffaye ° n im Anfang des 17. Jahrhunderts machte Turquet detnit v e r ? e darauf aufmerksam, dass sich beim Uebergiessen von Eisender 6n rdünnte i' Säure eine übelriechende entzündliche Luft entwickele,111 er V t X ^°sive Eigenschaft später auch von Kunckel und von Le-e j Ke ®°^ ac htet wurde. Erst Cavendish erkannte 1766 diese Luftent 'hüinlich und nannte sie „brennbare Luft“; er und Scheele

§isto n

868 Gas für einen Bestandtheil oder für identisch mit Phlo-> inflarn 01 ! 1 ! 6 ” 1 Cav endish gezeigt hatte, dass beim Verbrennendurch 2 lR ;'" al| K.' Luft sich Wasser bilde, und nachdem Lavoisierden Narr. gUng des Wassers das Gas dargestellt hatte, erhielt es 1787en Hydrogenium oder Wasserstoff (Kopp’s Geschichte).

1 )

4nn#I - Bd. m xi vt“/- T - X XXVI, p. 779. — 2) Ibid. T. XLVII, p. 317. - 3) p ogg .S. 353 , — 4 ) Annal. d. Chem. u. Pharm.