Wasserstoff. 571
von denen die erste gelöstes salpetersaures Blei (zur Aufnahme vonehwefelwasserstoif), die zweite schwefelsaures Silber (Arsenwasserstoff),le dritte Kalilauge enthält, und die vierte Schwefelsäure zum Trocknen.Das durch Auflösen von Eisen erhaltene Wasserstoffgas ist durchstark riechende flüchtige ölige Flüssigkeit sehr verunreinigt, enthälter ausserdem auch Phosphor Wasserstoff' und Arsenwasserstoff; wennes über feuchtem Kohlenpulver 24 Stunden stehendässt, oder nach^enhouse durch eine mit Holzkohlenstückchen gefüllte hinreichend langeüre leitet, verliert es seinen Geruch. Auch durch Waschen mit Alkoholdem unreinen Gase der riechende Körper entzogen (Berzelius).K- i..^ raS8ers t°ff kann auch durch Auflösen von Zink in wässeriger2i ! lau » e erhalten werden; leicht entwickelt sich hier das Gas, wenn®rl m it Eisen in Berührung gebracht wird, und zwar ist das so
‘altene Gas geruchlos (Runge J ).
i n grössere Mengen Wasserstoffgas darzustellen, kann man Eisen
^verdünnter Salzsäure lösen. Nach Deville 2 ) ist es, wenn dieMengung von Kohlenoxyd nicht schadet, am vorteilhaftesten, den| e i^ Serst °ü' darzustellen, indem man Wasserdampf über glühende Kohlet 0r j. ’ man wendet hierbei eine mit Koksstücken gefüllte eiserne Re-netii e an > nnd lässt sobald sie hinreichend glühend ist, Wasser in fei-fy Strahl einfliessen. Das so erhaltene Gemenge enthält etwa 50 Proc.t er ers toff neben Kohlenoxyd und etwas Kohlensäure (vergl. die Un-q lJ * U j C ' 1 . Un g eines solchen Gasgemenges von Verver, 8. 520). Jac-der i> ain3 -^ hat in ähnlicher Weise unreines Wasserstoffgas zum Zweckeleuchtung und Heizung dargestellt.
ur manche Zwecke ist es wünschenswert, rasch oft bald kleinere8 l °ssere Mengen von reinem Wasserstoff zur Hand zu haben,8 °nd 6S sc ^ ne ^ entwickeln zu können, ohne jedes Mal einen be-P a ra^ re,U ^ PP ara t zusammenstellen zu müssen. Man hat daher Ap-s e „ I 6 lu verschiedener Weise so construirt, dass Zink in einem pas-l$ch w n f , dur «h einen Hahn verschliessbaren Apparat mit verdünnter' Ve lche e ^ S ^ Ure * n Berührung gebracht wird um Wasserstoff zu entwickeln,^ C W T i S ' C ^' ansalnme lnd und das Reservoir füllend die verdünntef 6 i S ?. iure nacdl unten verdrängt, wo dann die Berührung zwischenst°, { . e Sa 'ire und Zink auf hört, und daher auch zugleich die Wasser -Seit s (j; l ®kelung. Wird dann der Hahn geöffnet, so verdrängt ihrer-eritwei l Schwefelsäure das Gas, welches durch den geöffneten Hahn^nff'ent •’ d * e Schwefelsäure tritt wieder zum Zink und die Wasser-uhren VIa helung beginnt jetzt wieder, so lange beide Körper sich be-^ er ülir'un ^ a ^ er da8 G e hä ss mit Wasserstoff gefüllt ist, hört die' v *ckel. “ zw ischen dem Metall und der Säure und daher die Gasent-Uln g auf.
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? erä toff er , SSCn s ^°h nun verschiedene Einrichtungen zu solchen Was-die ^ e . 11 & Un gsapparateu treffen; eine gewöhnliche EinrichtungSc hied etle ^ le beim Platinfeuerzeug, oder wie sie ähnlich bei den ver-‘-chwefehvasserstoffapparaten beschrieben sind (Bd. VIT,
^ n, 'al. Bd. XVI, S. 130. — 2 ) Annal. de- chim. et de phys. [3.]r JJ- Bel, CXXVT ^ ^"üet. de la soc. d’encour Juillet, 1852, p. 474; Dingl. polyt,kfcoh/'S'- aueh W S ‘ ‘ 129 ! B, b CXI. S. 129; Pharm. Centralbl. 1851, S. 282.■ 3as - B(J, ,' r ^ba m, Dingl. polyt. Journ. Bd. CLIV, S. 31; Verver,Gotraibl ig 59 S g 33 u ' 39 1 Gillar d, Chem. Centralbl. 1859, S. 606;
p °'yt.