Wasserstoff. 577
^® n 'i sie unter Wasser sind allmälig die Verbindung des über demasser befindlichen Wasserstoff- und Sauerstoffgases (Jacobi 1 ).g Auch andere poröse Körper veranlassen die Verbindung von Was-pe^, 8t0ff unJ Sauerstoff theils rasch theils langsam. Die meisten Kör-ai 1 S ^’® n ln dieser Beziehung dem porösen Platin nach, d. h. sie ver-a ssen die rasche Verbrennung des Wasserstoffs nur wenn ihre Tem-tiij rat ' 1r ^®her a L die gewöhnliche ist. Am nächsten kommt dem Pla-(D - .^ aS ^ e ’ n vertheilte Iridium, Iridiumschwamm und Iridiummohr] a 0 er einer). Auch fein vertheiltes Palladium und Osmium veran-Silh 6 * 1 Sc ' 1Wac h erwärmt die Verbrennung. Fein vertheiltes Gold undSill 61 ' VVlr ' !en weniger energisch; doch sind auch ganz reine Gold- undei bleche wirksam.
a , , V* e unedlen Metalle, Eisen, Zink, Kobalt, Nickel u. a. bewirkendu a lni vertheilten Zustande erst bei etwa 300° C. die Entzün-"ürlf V ° n Wasserstoff. Bei dieser oder wenig höherer Temperatur be-Sa ni ^ as ’ Porcellan, Quarz, Bimsstein und andere Körper die lang-te Verbrennung des Wasserstoffs; bei eckigen Glasstücken geht die•f ution von Wasserstoff rascher vor sich als bei runden,mjj. /. ' ass erstoff und Sauerstoff verbinden sich auch langsam, wenn sien, >n )■, en< ^ en organischen Substanzen in Berührung sind; diese Erschei-m et) k beobachtete Bechi auch bei der Morasterde der toskanischen Marem-ir, Malier findet sich freier Wasserstoff nicht in merkbarer MengeSgjj r Atmosphäre. Besonders auffallend ist die Fähigkeit des Platin-en p tI1Ins die Verbrennung des Wasserstoffs zu veranlassen, für wel-Iij ege ■' rsc heinung daher auch verschiedene Erklärungen versucht sind.z^r ar . Poröse Körper absorbirt wie alle porösen Körper Luft unds ch ln grosser Menge; nach Döbereiner absorbirt 1 C.C. Platin-<lz 253 C.C. Luft; da das specifische Gewicht desselben etwa*1 ^rn des geschmolzenen Platins ist (über 21 das specifischedes ersteren, 16 das des letzteren), so enthält das Platin-Luf t arz etwa C.C. leeren Raum, in welchem Raum 253 C.C.ch en V x j r< ^rchtet sind; der Sauerstoff ist in dieser wenigstens lOOOfa-
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5! tofTg aä er< li c htung also dichter als Wasser; in Berührung mit Wasser-fitirch _. Vei ’bindet der so dichte Sauerstoff sich sogleich damit, da-^ 6v? irkt' lr ^ ^ r ^ mc frei und so der Platinschwamm glühend und dasSn* <lie rasche Verbrennung des Wasserstoffs. Diese Er-
dong 0nate genügen, so lange man diese Eigenschaft der Entzün-ahe- VV 8
-er nicht ''„ asäerst °ff s nur beim porösen Platin kannte; sie passt( Lss pj '. ^‘ r Platinblech oder Platindraht. Farad a,y nimmt an,st °ff duro] 1U A '^ ,er ^ ai, pt auf seiner Oberfläche Wasserstoff und Säuer-te Pl^. obäsion verdichte, wodurch dann Verbindung erfolge; dasLc], ode^n W ’ r ^ e wegen vergrösserter Oberfläche energischer alsr, ei 'fihrunjj r Nach de la Rive iiherzieht sich Platin bei der
,,*yd 0( jg^, Luft oder Sauerstoff mit einer dünnen Schicht vonle $>es a „L x ydnl; i n Berührung mit Wasserstoff und Sauerstoff wirde l'e n redu • 61 8 ew öhnlicher Temperatur abwechselnd durch den er-' a fiureh ft,' ^ urc h Sauerstoff wieder oxydirt, dann wieder reducirt;'>1 nun ^ann bald so viel Wärme frei, dass das Platin glühend wird,S r og Se( . ras che Verbrennung von Wasserstoff erfolgt; je reiner und_ le Oberfläche des Metalls, desto leichter tritt diese Wirkung
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°Sgend. Annal. Bd. LXX, S- 105 u. 201.“Verbuch d or Chemie. Bd. iS.
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