Fig. 30.
\Yi i sserstoffieuerzeu". ö 8 p
des in Fig. 30 dargestellten Apparates. Auf einem cylindriselien Ge-{Ssse cc, welches init verdünnter Schwefelsäure gefüllt ist, sitzt einseiner Mitte durchbohrter nicht luftdicht schliessender Metalldeckel.Unter der Durchbohrung ist eine Hülse vorhanden, in welche der Halser Flasche b init abgesprengteni Boden luftdicht eingekittet ist. Einam Deckel angehängter Blei- oder Kupferdrahtträgt einen Zinkcylinder. Nach oben mündetdie Durchbohrung des Deckels in einen Hahn,der durch eine Feder so lange geschlossen er-halten wird , als inan dieselbe nicht durch Nie-derdrücken des Griffes e aufhebt. Wird dadurchder Hahn geöffnet, so kann das Wasserstoffgas,welches sich in der Flasche b angesammelt hat,durch eine feine Oeffnung gegen den horizonta-len Cylinder / ausströroen. Dieser dient alsTräger für Platinschwamm, welcher durch diestattfindende Vereinigung des austtrömendenWasserstoffes und des Sauerstoffs der umgeben-den Luft bald erglüht und dadurch den Wasser-stoffstrom entzündet.
Um den Platinschwamm leicht aufstellenzu können, pflegt man einen Ring von hartems j j , Eisendraht zu biegen, der so gross ist, dass er
Ü e ‘ ledernd in den au beiden Enden offenen Cylinder / schieben lässt.au j. f fliesen Ring spannt man drei ganz feine Platindrähte und lässt^och { 6 e * nen Tropfen eines steifen Breies von gut ausgewaschenem
et >äri
^ch
. Achtem Platinsalmiak fallen. Diesen trocknet inan langsam undO't alsdann nur sehr allmälig, zuletzt so stark, dass der Platin-
' v ain m deutlich glüht und alles Flüchtige verjagt ist, indem
den P*
" n g mit einer Pincette über die Spitze einer Spirituslampe hält.\y 1J er Platinschwamm wird leicht unfähig, die Entzündung des\ v ; r( j erst °ffgasstromes zu bewirken, wenn er durch Staub verunreinigt'ferch ^ Ul cdl Kondensation von Ammoniak und viele andere Gase, oderder ^fekvitriollösung. Man hat deshalb recht zweckmässig mitbei Ver fengerten Spitze von e ein kleines Hütchen verbunden, welches^ald^ eSc ^fe ssenern Ffehn den Cylinder f bedeckt, sich aber erhebt, so-J^ an Acn Griff' e niederdrückt.
der m as ^ink, welches zur Wasserstoff'gasentwickelung dient, darf we-flüuggn ^? ar Schwefel noch Arsen enthalten, weil die Wasserstoffverbin-bre örien ': le8er Körper dem Wasser.stoffgase sich beimengen und beim Ver-Uiesgg ^ en Tlatinschwam m verderben. Das geschmolzene Zink wird beimgeküjjij a 6r ^'nkeylinder durch Einwerfen von Zinkstücken soweit ab-^ a ur e aufp SS 110cdl e * n Stückchen ungeschmolzen bleibt, weil verdünntefetzt au ■ 8 e g°ssenos Zink weit energischer einwirkt, als auf iiber-
^ e rnii S( f^ e ® 03sen es. Die verdünnte Schwefelsäure bereitet man durch6ll Slische en > Von Gew.-Thln. Wasser mit höchstens 1 Gew.-Thl.d %ern tP r , ^ c ^ vve felsäure. Man bringt das Gemisch erst nach vollstän-d ' e Glo t a ' ten * n das Gefäss c und füllt es damit soweit an, dass wennv °n d e J! ^ tn fe Luft gefüllt eingesetzt ist, die Säure 1 bis 1 1 j 3 Zollfeei Deckel ‘ ~ '
W Ars
s e tz t
r e t y'ecKet entfernt bleibt. Die Schwefelsäure muss aus Gründenrsen und schwefliger Säure sein.
K man die Luft enthaltende Glocke b mit dem Deckel aufge-at > nachdem c hinreichend mit verdünnter Schwefelsäure gefüllt