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Weidenbitter. — Wein.

605

Kohlensaures Kali . . •

3,3

3,3

12,G

5,1

Chlorkalium. 4 .

0,1

0,2

0,5

0,1

Schwefelsaures Kali. . .

4,1

3,9

2,8

0,5

Kohlensäuren Kalk . . .

3,0

—

9,1

5,3

Schwefelsäuren Kalk . .

0,1

0,4

0,2

0,1

Phosphorsauren Kalk . .

3,2

5,0

5,0

3,0

Kieselsäuren Kalk . . .

0,1

—

0,6

0,02

Kohlensäure Magnesia .

2,0

0,01

2,4

1,4

Phosphorsaure Magnesia

—

1,0

—

—

Kieselsäure Magnesia . .

—

0,06

—

—

Phosphorsaure Thonerde

0,1

0,1

0,1

0,1

Phosphorsaures Eisenoxyd

0,3

0,7

0,4

0,1

Kohlensaures Manganoxydul 0,03

0,2

0,1

0,1

IG,4

15,0

33,8

15,9

. Die Einde wird zuweilen als Arzneimittel, hauptsächlich zur Dar-lung von Salicin benutzt; sie dient ferner als Gerbmaterial beson-für das sogenannte dänische Leder. Fe.

W eidenbitter. Der Bitterstoff der Weidenrinde ist das Sali-

Cltl

fBd. VII, S. 60).

sta ^®id®nerdß. Die durch Vermodern von alten Weiden ent-n dene humusreiche Dammerde.

t,W eihrauch, Olibanum , Gummi olibanum heisst der an dergeh" ? r ^ärtete Milchsaft verschiedener zu der Familie der AmyrideaeS( ,^° r igen Bäume. Man unterscheidet arabischen (eigentlich afrikani-florr} Weihrauch von der in Abyssinien heimischen BoswelliaBoyle (B. papyrifera Höchst. Flösslea floribunda En dl.);h 0lj ° s tindischen Weihrauch von Boswellia serrata Stack-ge s Se CB- thurifera Colebr.), der auf Koromandel und in Persienkej^^elt wird. Beide Sorten zeigen im Aeusseren wenig oder garr au ® Verschiedenheit. Die reineren ausgesuchten Stücke des Weih-^ c h i! Olibanum electum sind tropfenförmig rundlich oder läng-n et) ’j “lasageib oder röthlich undurchsichtig oder ein wenig durchschei-z er . ’ ai *ssen weisslich bestäubt, rauh anzufühlen. Sie lassen sich leichtbul v a S e n und zeigen einen splitterigen wachsglänzenden Bruch, dasSa,tl isV S * ; we i S8, Specif. Gew. = 1,22. Der Weihrauch schmeckt bal-<ler ^ . bitter und scharf und hat einen schwach balsamischen Geruch,he rvQ ein ? Erhitzen unter, gleichzeitigem theilweisen Schmelzen stärkerEl arri rtr itt. I n höherer Temperatur verbrennt er mit stark russenderder 'vu 6 .’, ctwa 3 Proc. Asche hinterlassend. Mit Wasser zerrieben giebteine Art Emulsion, in Alkohol ist er grösstentheils lös-

zusammen-

Weih Wa (

. ^" aa ch cme diii jLijiiuxsxon, iu -tiin.uxj.ui ui giuoow

§eba c u 16 unr cineren Stücke sind meist zu grösseren MassenVon dunklerer Farbe.

ffar z p 8, c 0 n n o t fand im Weihrauch ein blassgelbes flüchtiges Oel,die Se |b UrilIn i und Bassorin. Der ostindische hat nach O’ShaugnessyWü Bestandteile, aber in anderen Verhältnissen, nämlich bedeu-lr flüchtiges Oel, viel weniger Gummi und Bassorin. Wp.

Süchte 61J h vinum ist im Allgemeinen der gegohrene Saft süsserbezeichnet dann die Art des Weine3 nach der Pflanze

Snectüsclie Wort olvog wurde mit dem äolischen Digamma gesprochen,