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wie Palmenwein, Birkenwein, Johannisbeerwein, Trauben”wein. In den gemässigten Klimaten wird unter der Benennung Weinausschliesslich der gegohrene Saft der Trauben von Vitis vinifcra ver-standen, und in diesem Sinne bedienen wir uns hier desselben. Mn 11unterscheidet dann gewöhnlich als Obstwein den aus Aepfeln oderBirnen erhaltenen Wein; Wein aus Johannisbeeren Stachelbeerenu. s. w. wird nicht im Grossen dargestellt. Der Weinstock wächst nü rin den gemässigten Klimaten und hört im Süden dort auf, wo d' ePalme anfängt. Seine Erstreckung geht vom brittischen Canal oberhalbParis durch Nordfrankreich, berührt bei Bonn den Rhein, und behäKdiesen als Grenze bis an den Main; dann geht die Linie mit Ausschlußvon Norddeutschland dem Mainthal entlang nach Thüringen, berührtbei Meissen die Elbe, über Guben bis nach Grüneberg, wo sie mit dei"52. Grade ihre höchste nördliche Breite auf der ganzen Erde erreicht"Yon da fällt die Linie nach Süden, Böhmen einschliessend, und ziehnördlich vom Schwarzen Meer und Kaspischen See bis nach Chi° a 'Die südliche Grenze ist die Küste von Nordafrika bis Aegypten; siespringt dann aufwärts mit Ausschluss von Arabieu, Vorder- und Hinterindien. Das Heimathland der Weinrebe ist nicht mehr aufzu^nd 00 ’und der ursprüngliche Weinstock existirt ohne Zweifel auch nicht meh r "Viele tausend Spielarten des Weinstocks von einer Erstaunen erreg® 0 'den Mannigfaltigkeit sind unter der Hand und Pflege des Menschen entstanden.
und da oi immer und auch jetzt noch wie i ausgesprochen wurde, so lauteteWort vinos, woraus das lateinische und daraus das deutsche Wort entstanden;lieh wie vicus aus olxog, ovis aus oiq. ^ llS
Literatur. Besondere Werke; G. J. Mulder, die Chemie des Weins. • ^dem Holländischen von K. Arenz, 185G (sehr gründliche und umfassende Akl 10 *^lung mit eigenen Untersuchungen). — J. Maumene, sur le travail des vins, ^ris 1858 (enthält nichts Eigenthümliches, sehr breit). — J. Ph. Bronn er.Weinbau am Khein, 3 Hefte, 1833 bis 1839 (sehr gründlich und umfassend, hes 0 ^ders das Praktische betreffend). — B. IC öl ge s, Bibliothek der Weinbereit UI 'c c jkünde, Frankfurt 1848 (unbedeutend). — S. Muhl, der Weinbau an der ® 0 gund Saar, Trier 1845 (rein praktisch). — Dr. Ludw. Gail, praktische Anle 1 ^^feinste Desertweine etc. zu bereiten, Trier 1861, 2 Hefte, so wie viele kleinere ^chüren (sehr breit durch heftige Polemik, sonst inhaltreich). — J. T. Pohl,^ behelfe zum Gallisiren der Weine, Wien 1863 (besonders die optische Zuckerp ^behandelnd; brauchbar). — G. T. Meyer, fünf Weinbriefe, Stuttgart 186Fr. Mohr, der Weinstock und der Wein, Coblenz 1863. 76 ;
Journalistisches: Fr. Anthon, Dingl. polyt. Journ. Bd. CXLVII, (’■ yjbBd. CLI, S. 213; Bd. CLIII, S. 303 u. 383; Bd. CL1V, S. 149 u. 223; Bd.CD d-S. 213 u. 300 (alles sehr inhaltreich und wichtig). — Paul Bronner,
Chem. u. Pharm. Bd. C1V, S. 59; Dingl. polyt. Journ. Bd. CXLVI, S- 2i ' 0 .Pelouze u. Liebig (Oenanthäther), Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. 1 .
— Pohl (Temperatur der Gührung), Dingl. polyt. Journ. Bd. CLXIV, ^ j A-
Schwann, Pogg. Annal. Bd. XLI, S. 184. — Schmidt in Dorpat, A ! in ‘V e 1 »Chem. u. Pharm. Bd. LXI, S. 171; Bd. CXXYI, S. 126. — Pe'tiot, Bulle * in 6 i.soc. d’Encour. August 1857, S. 559; Dingl. polyt. Journ. Bd. CXLVH, * 5
Hermann Hofmann, von Mohl u. Schlechtendahl botanische Zeitung 18 ’ ^ 90 .
u. 6; Annal. d. Chem. n. Pharm. Bd. CXV, S. 228; Chem. Centralbl. l86°> " de r
— van den Broek, Annal. d.^Chem. u. Pharm. Bd. CXV, S. 75. — B hrödeU
u. Pharm. Bd. LXXXIX, S. 232. — r , In-
273. - r Y a n s r te s?4
Journ. f. prakt. Chem. Bd. mhresber-
u. Dusch,
Annal. d. Chem. ___, __
Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CIX, S. 35; Bd. CXVII, S. 273. — r®J r le “q.’jölstitut 1857, S. 425; 1859, S. 111;
u. 506 ; Bd. LXXIV, S. 512; Chem. Gaz. 1858, S. Gl; Kopp u. Liebigs ■^XlN 1,1857, S. 508; 1858, S.484; 1859, S. 549 ; Compt. rend. T. XLV, p. l 03 " 1 ’p. 179 u. 857; T. XLVIII, p. 640.