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Weinsäure.
Salz hauptsächlich in der Mutterlauge, während das antiweinsaurezuerst krystallisirt; beim Krystallisiren von traubensaurem Chinicia k TTstallisirt dagegen zuerst hauptsächlich das weinsaure Salz (Pas teuir
Beim Erhitzen von Milchzucker oder Gummi mit 2,5 Thln. Sa'"petersäure von 1,32 specif. Gewicht bildet sich zuerst Schleimsäuf 6und Zuckersäure; wird die Mutterlauge mit Wasser unter allmälig® nlZusatz von Salpetersäure zum Sieden erhitzt, bis eine Probe sichbe' 01Uebersättigen mit Kali nicht mehr merkbar färbt, so enthält die Laug 6jetzt Weinsäure; sättigt man die Hälfte der Flüssigkeit mit KalL_ s °scheidet sich auf Zusatz der andern Hälfte Flüssigkeit Weinstein ab (Li 6big 1 ), Erdmann 2 ). Liebig nimmt an, dass aus dem Milchzuck 61durch Einwirkung von Salpetersäure sich zuerst Zuckersäure bilde «°diese dann in Weinsäure übergehe; Heintz 3 ) hat gezeigt, dass Schlei 10 'säure und Zuckersäure beim längeren Erhitzen mit Salpetersäure Wei°'säure bilden.
Nach Carl et 4 ) bildet sich dagegen beim Kochen von Schl 6110 'säure (aus Milchzucker) mit Salpetersäure Traubensäure und °' cBWeinsäure. Nach Hornemann giebt die Zuckersäure mit Salp elersäure gekocht Weinsäure und Traubensäure.
Nach Dessaignes 5 ) bildet sich beim Kochen von Sorbin ° l1 ,Salpetersäure neben gewöhnlicher Weinsäure auch Traubensäure u0Metaweinsäure (s. oben Note S. 626).
Beim Kochen von bibrombernsteinsaurem Silber mit Wasser bil° 6sich Bromsilber und eine Säure, die zuerst für Weinsäure gehalten ward Pnach Pasteur und Kekule 7 ) aber optisch-unwirksame Traubensä 0 ^ist, doch bildet sich nach Pasteur s ) neben der in Weinsäure und A°^Weinsäure spaltbaren Traubensäure (Acidc paratartarique inactif parpensation) auch nichtspaltbare unwirksame Weinsäure (Acide tarW l iinactif par nature).
Zur Darstellung von Weinsäure wird nur der Weinstein und in £ _ringerer Menge der rohe weinsaure Kalk benutzt. Nach dem gcwök®_liehen Verfahren, wie es im Grossen in Anwendung kommt, wird der £mahlene Weinstein in Wasser vertheilt mit kohlensaurem Kalk 0 ^mit Kalkmilch neutralisirt; es bildet sich hierbei unlösliches Kalk s °und leichtlösliches neutrales Kalitartrat:
2(KO. C 3 U,O n ) -f- 2 CaO = 2CaO. C s ff 4 O 10 -f- 2 KO.C 8 If 4 O 10 -f
;he°
Um auch die Säure aus dem so erhaltenen neutralen Kalisalz 8
scheiden, wird dessen Lösung mit Chlorcalcium gefällt oder durchmit schwefelsaurem Kalk zersetzt, wobei sich dann lösliches Cldorka^oder schwefelsaures Kali neben unlöslichem weinsauren Kalk bd 01 '
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T. LXI, p. 481; Jahresber. von Kopp 1860, S. 257 Note.