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Weinsaure Salze.
welche sich durch ihre leichte Löslichkeit, zum Theil durch Zerfliessli®! 1 'keit auszeichnen.
Weinsaures Borsäure-Kali, Borsäureweinstein, Tartti?^boraxatus oder Cremor tartari solubilis der Franzosen, aus Weinst®!®und Borsäure dargestellt: KO . B0 3 . C 8 H 4 Oio (s. 2. Aufl. Bd.lLS. 272).
Weinsaures Borsäure-Kali - Ammonium oxyd wird dur® 11Abdampfen einer gemischten Lösung von 2 Thln. Weinstein mit 1 Thl. bo®'saurem Ammoniak als saure gummiartige zerfliessliche Masse erhalt® 11 '
Weinsau res Borsäure-Kali-Natron, Boraxweinstein,tarus'boraxatus oder Cremor tartari solubilis der deutschen Pharmak®pöen, aus Borax und Weinstein dargestellt: KO.NaO.C 8 H 4 Oio "T2(KO.B0 3 .C 8 H 4 Oio) + nHO (s. 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 270).
Weinsaurer Borsäure-Kalk wird durch Fällen von Bora*Weinstein, der mit Ammoniak neutralisirt ist, mit Chlorcalcium erhalt®®'
Weinsaures Ceroxydul. Durch Fällen von Ceroxydulsalz
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weinsaurem Kali. Der weisse Niederschlag ist sehr wenig in Was 8ßoder wässeriger Weinsäure löslich; er löst sich leicht auf Zusatz vo11Alkali; die ammoniakalische Lösung giebt beim Abdampfen eine amorphMasse.
Weinsaures Chromoxyd. Diese Base kann sich mit der Säu® 0in verschiedenen Verhältnissen verbinden. Wird Chromoxydhydrat 10wässeriger Weinsäure gelöst, so ist die Lösung bei reflectirtem Li®dunkelgrün bei durchfallendem Licht violett; beim Austrocknen hint®®lässt die Lösung eine violette leicht lösliche Salzmasse 2 Cr 3 O 3 '3 C 8 II 4 Oio -)- nHO (Berlin); beim langsamen Verdampfen der Lösu®»sollen violettrothe Octaeder erhalten werden (Moser). ß
Wird weinsaures Chromoxyd-Bleioxyd (s. unten) in Wasser verth®
durch Schwefelwasserstoff zersetzt, so hinterlässt das grüne Filtrat b® 1Abdampfen Cr 2 0 3 . C 8 H 4 O 10 als grüne glasartige Masse. . „
Die Lösung von weinsaurem Chromoxyd wird durch Alk® 1nicht gefällt; das Salz verbindet sich mit Basen zu Doppelsalzen, in de®man eine aus Chromoxyd und Weinsäure gepaarte Chromweinsu 11 ^angenommen hat, ähnlich wie bei anderen Verbindungen von M®^,oxyden mit organischen Säuren (s. bei weinsaures AntimonoxyKali s. S. 646, u. a. m.).
Weinsaures Chromoxyd-Ammoniumoxyd ist eine am® 1 ?Masse (Büchner). 0 „
Weinsaures Chromoxyd-Bleioxyd wird durch Fällenweinsaurem Chromoxyd-Kali mit Bleizuckerlösung als bläulichg rij0Niederschlag erhalten. ,
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Weinsaures Chromoxyd-Kali: KO. Cr 2 0 3 . C 8 H 4 O 4 o ‘
(Malaguti). Dieses Salz wird erhalten, wenn eine heisse Lösung jsaurem chromsauren Kali allmälig mit gepulverter Weinsäure v ® r “ e j,rwird, so lange sich noch Kohlensäure entwickelt (bei Zusatz von . T °, r igWeinsäure würde sich Weinstein abscheiden); die dunkelgrüne L® 0hinterlässt beim Verdampfen das Doppelsalz als schwarzgrüne glas» 1 . rMasse, welche sich leicht in Wasser löst, durch Weingeist aber ^ - e(ldaraus gefällt wird (Berlin). Dieses Salz zeigt auf glühende ß$geworfen nicht den Caramelgeruch wie sonst die weinsauren o a g a l«zeigen, während das aus Chromoxydhydrat und Weinstein erhalteu ebeim Verbrennen den Caramelgeruch zeigt (Malaguti).