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Weinsaure Salze.
Weinsaure Magnesia. 1 . Neutrales Salz: 2 MgO .
-)- 8 HO. Beim Verdampfen einer verdtinnetn wässerigen Lösung ^Magnesia in Weinsäure scheidet sich das Salz als eine Krystallrinf,von wenig Geschmack ab; es löst sich in 122 Thln. Wasser von 16 °^''leichter bei Gegenwart von Salmiak. Beim Glühen des Salzes soll deRückstand pyrophorisch sein.
Die neutrale weinsaure Magnesia bildet mit den weinsauren AlJ*®lien leicht lösliche Doppelsalze, aus welchen überschüssiges Ammon ' 9eine schwerlösliche basisch-weinsaure Magnesia 4 MgO.CsH 4 ^ 5 , (l-f- 4HO als weisses sandiges Pulver niederschlägt, das über 100°Wasser verliert. Dieses basische Salz löst sich bei mittlerer TemP^ratur in 4100 Thln. reinem Wasser; ein Zusatz von Ammoniak retändert die Löslichkeit nicht; bei Gegenwart von Ammoniaksalz ist es 9 ® _viel leichter löslich. Bei der Trennung der Phosphorsäure von Th o1 ^erde oder Eisenoxyd durch Fällung mittelst Magnesiasalz aus einer ^Weinsäure versetzten Lösung (s. Bd. VI, S. 435) muss daher hin relchend Ammoniak zugesetzt werden (Mayer 1 ).
2. Saures Salz, MgO .HO . C 8 H 4 O 10 , krystallisirt beim V etdampfen seiner Lösung in durchsichtigen kurzen sechsseitigen Säul eI> ’die sich in 52 Thln. Wasser von 16°C. lösen.
Weinsaures Magnesia-Kali: MgO .KO.C 8 H 4 Oi 0 +Durch Erhitzen von Weinstein mit Wasser und kohlensaurer Mag ° e9und Abdampfen des Filtrats krystallisirt das Doppelsalz. Die Mu^ elauge giebt beim Abdampfen ein gummiartiges Salz.
WeinsauresMagnesia-Natron, MgO.NaO.C 8 H 4 Oj 0 -f-1 Jkrystallisirt beim Verdampfen eines Gemenges von Seignettesalz uChlormagnesium in monoklinometrischen Säulen, die an der Luft vwittern. ,
Weinsaures Manganoxyd. Manganoxyd und ManganhyP^oxyd giebt mit wässeriger Weinsäure eine braune Lösung, welcheAlkalien nicht gefällt wird, und beim Kochen unter EntwickelungKohlensäure und Bildung von Manganoxydulsalz zersetzt wird. pWeinsaures Manganoxydul. Aus einem heissen Gemeng e ^gelöstem Manganchlorür und neutralem weinsauren Kali fällt zu .Weinstein nieder, beim Erkalten des Filtrats setzen sich kleineKrystalle von neutralem weinsauren Manganoxydul ab; dieses Salz % .mit kochendem Wasser behandelt ein lösliches saures Salz und ei°lösliches basisches Salz. ^ e c
Weinsaures Manganoxydul-Kali. Manganoxydulsalz^den nach Zusatz von Weinsäure nicht durch reine oder kohlen 3
Alkalien gefällt.
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Die Lösung von kohlensaurem Manganoxydul in Weinstein ^ein schwierig (nach Schabus in dünnen rhombischen BlättchenNadeln) krystallirbares und sehr leicht lösliches Doppelsalz. ^ g^tWeinsaures Methyloxyd. 1 . Neutrales, 2 C 2 H 3 0. Cs 4wird wie das weinsaure Aethyl (s. S. 644) dargestellt. -nsä 9 ^
2. Saures, H0.C 2 H 3 0 .C 8 H 4 O 10 , ist die Methyloxydwei(s. Bd. V, S. 270). W
Weinsaures Molybdänoxyd. Die wässerige Losung f0 tb ivlybdänoxyd in Weinsäure trocknet zu einer gummiartigen bla ® 3
- $.
1) Annal. d. Chem. n. Pharm. Bd. CI, S. 164; Chem. Centralbl. l« 57 ’