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Weinstein.

durch- Behandeln des rohen Salzes a 11 *

leichter farblosen WeinsteinSalzsäure zu erhalten.

Der rohe wie der gereinigte Weinstein enthält oft etwas Eis eBoder Kupfer; diese Metalle werden auch durch Behandeln mit Säur eflentzogen, und bleiben beim Fällen der neutralen oder alkalischen L 0 ’sung mit Säure aufgelöst zurück.

Das Kalibitartrat krystallisirt in farblosen durchsichtigen rhofflb 1 'sehen Krystallen; nach Provostaye ist es isomorph mit dem Am 111 ®niumbitartrat (s. unter weinsaure Salze, S. 642), doch tretenhemiedrischen Flächen hier noch deutlicher hervor als bei letztere 111Salz. Es schmeckt und reagirt sauer, löst sich in 240 Thln. Wassf rvon 10° C. und in 15 Thln. siedendem Wasser, und ist unlöslich l0Alkohol.

In nicht zu verdünnten wässerigen Mineralsäuren ist es leichter lö®lieh als in reinem Wasser, besonders in Salzsäure, aber auch in Schweb ,säure, Salpetersäure oder Phosphorsäure; lOOThle. Salzsäure vonspecif. Gewicht lösen in der Kälte 11,5, beim Sieden nahe 117 Thle. W el ^stein; hierbei findet Zersetzung statt, denn beim Kochen geht keinesäure fort. Concentrirte Salzsäure löst beim Erhitzen den Weinstein leie* 1 ’eine Lösung von 158 Thln. Weinstein in 100 Thln. Säure war in ^Hitze etwas trübe durch ausgeschiedenes Chlorkalium; beim Erkab^schied sich neben mehr Chlorkalium viel Weinstein ab; in der B 1 .findet also eine Zersetzung des Weinsteins in Chlorkalium und fr®Weinsäure statt; beim Erkalten bildet sich wieder viel Weinstein,wässeriger Weinsäure ist der Weinstein nicht löslicher als in W* 8 ®Er löst sich ziemlich leicht in neutralem chromsauren Kali, in“sich hier neutrales weinsaures Kali und saures rothes Chromat bil“(Schiff). •„

Der Weinstein giebt bei der trockenen Destillation neben Brenzölsaures braun gefärbtes wässeriges Destillat, Essigsäure undWeinsäure (s. d. Art.) enthaltend. An der Luft erhitzt verbrenntunter Verbreitung des Caramelgeruehs mit Flamme unter Zurückla®eines Gemenges von Kohle und kohlensaurem Kali (s. bei Kal 1 “ .Bd. IV, S. 258); durch Verbrennen der Kohle oder durch Auslaugen jkohlensaures Kali erhalten, daher früher als Weinsteinsalz Scd ^ cl>t j roder Sal tart.fixum bezeichnet. Reiner Weinstein giebt hierbei reines k°lensaures Kali; enthält er Kalksalz, so bildet sich beim starken Ginleicht kaustischer Kalk und beim Auslaugen dann etwas kaustis® jKali; enthält der Weinstein Stickstoftsubstanzen, so bildet sichetwas Cyankalium.

eines reineren kohlensauren Kali (Kali carbonicum e tartaro) y ' J ‘

Früher ward der Weinstein häufig zur Darstell u

- verö-det, indem man den Weinstein für sich oder mit Zusatz von eSalpeter glühte (s. Kohlensaures Kali Bd. IV, S. 487). jje

Wittstein schlägt vor, neben dem Kali des Weinsteins auC mjjlt>'Hälfte Weinsäure zu gewinnen, indem 30 Thle. Weinstein mit 90 A jWasser und 6 Thln. Kalkhydrat gekocht werden; es bildet sich h 16 ^unlöslicher weinsaurer Kalk, der auf Weinsäure benutzt werden kann»neutrales weinsaures Kali, das eingedampft und geglüht wird, pofii' 1 'Man erhält jetzt das chemisch reine kohlensaure Kali ausken wohlfeiler als man es aus Weinstein darstellen kann. taIJ d e

Der Weinstein besonders der unreine geht im feuchten Zudurch Faulen leicht in kohlensaures Kali über; dieselbe Zerse