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Neunter Band.
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683
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Weinuntersuchung.

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Der Extractgehalt in gut ausgegohrenen Weinen ist sehr un-e utend, am geringsten in richtig gallisirtem Wein, daher auch ihrevie] SSe Haltbarkeit. Ist der Gehalt bedeutend, so ist zu ermitteln, wies em 2 uc ^ er darin ist oder ob dextrinhaltige Stoffe mitspielen. In die-b r Hdle ist ein hoher Extractgehalt Veranlassung zu Verdacht. Aus-ggi^^eine sehr guter Lagen enthalten oft 10 bis 12 Proc. Extracf-^ d. h. meistens unvergohrenen Zucker. Dadurch werden dies eii) S * en ^ e * ne verschlechtert. Wenn der Wein kein Liqueurweinhalt S °^’ 80 80 ^ er mehr als J / 3 Proc. unvergohrenen Zucker ent-en und älterer noch weniger.

C . C D <* Extractgehalt wird am sichersten durch Eindampfen von 10clann ^ e ’ n * n einem sehr flachen Teilerchen rein dargestellt undY 0 n och warm gewogen. Auch kann man sich dazu des von A.die empfohlenen Austrocknungsröhrchens bedienen, worin manv 0n “‘effe zur organischen Analyse trocken herstellt. Ein Stromiq k °ckner Luft wird durch den Apparat gesaugt, während die Röhre°ehendem Wasser eingetaucht ist. Die Wägung ist hier sehr bequem.b tiSo , e Zuckerbestimmung in fertigem Weine hat ihre Schwierigkeit,V (;h ae « we ü der Gehalt sehr gering ist. Man bestimmt den ZuckerHöchen mit titrirter alkalischer weinsaurer Kupferoxydlösung,Stoffg 610 rnan zuerst mit Bleiessig die Gerbsäure und andere fremdech a .’ W( d c he auch Eeduction bewirken könnten, gefällt hat (s. Sac-®d. VII, S. 17). Oder man bestimmt den Zucker-25 oq durch Vergährung. Man lässt 1 Liter Wein mit Hefezusatz beiW as ‘ v °0ständig vergähren und lässt die Kohlensäure durch Baryt-s *gkeJt au ^ sau gen, treibt zuletzt durch Erwärmen der gegohrenen Flüs-in und Durchsaugen von kohlensäurefreier Luft alle KohlensäureSebjj, 8 Darytwasser. Der kohlensaure Baryt wird gewogen oder titrirt.Umständliche Arbeit.

bis 2(j(*p ^ e instoingehalt kann man speciell bestimmen, wenn man 100'uit C. wein zur Trockne bringt, in der Platinschale einäschert,Petevc-. 18861 * 1 Wasser auszieht und das kohlensaure Kali mit Zehntelsal-p iare misst!).

Riechstoffe giebt es weder eine Schätzung noch Bestimmung!)• p ' Das Geruchsorgan ist der einzige maassgebende Richter,^hbeba, ^ ai ‘bstoffe sind zu wenig bekannt oder richtiger so gänzlichS. ^ dass es sich von einer Bestimmung derselben nicht handeln^^Ubejj 61 r °^ len Weinen hat man versucht, den rothen Farbstoff derWejjj e Von anderen rothen Farbstoffen, die häufig zum Färben rotherܰ 8ei1 ’ ^gewandt werden wie den Farbstoff der Malven, der Klatsch-es ( j llr a 'dbeeren, der Heidelbeeren u. s. w. zu unterscheiden; beson-ntem ? Reactionen gegen Bleiessig und Alaunlösung mit kohlen-j°U dem rn ? oniak ' indem Rothwein mit ersterem einen bläulichgrauen,^ II e r 1 1 r^ n v, eieri e ‘ ncn schmutziggrauen Niederschlag giebt. Blume 2 )2 es Wei n * n neue ster Zeit angegeben, dass der rothe Farbstoffjj* 11 * 1 f'ärb * sc bwerer in Wasser löslich ist, als die Farbstoffe deribm 6 ^) V ° n e i n verwendeten Beeren u. dergl. Man soll daher_ ro i k rume oder einen reinen Schwamm in den Rothwein

1 B i ”

' 0 ' nn( i Fleurieu versetzen 10 C.C. Wein mit 25C.C. Alkohol und6e a ,'^ü 1 na ch 24 Stunden hat sich aller Weinstein bis auf 0,002 Grm.

bi; *pt. rend. T.' LVII, p. 394. — 2 ) Elsner’s chem.-techn. Mittheilun-b3 l Dingl. polyt. Journ. Bd. CLXX, S. 240.