684 Wein Weinsäure. — Weissfeuer.
tauchen, so dass diese Körper sich durch Aufsaugen mit dem W el ”füllen; legt man dann die Brotkrume oder den Schwamm auf ei 11 ® 11Teller mit Wasser, so färbt sich bei künstlich gefärbtem Rothwein d 11 ®Wasser sogleich röthlich-violett; bei echtem Rothwein tritt erst na®15 bis 30 Minuten eine schwache Färbung des Wassers ein. M?-
Wein w einsäur e, syn. saures weinsaur e ®Aethyloxyd oder A etherweinsäure (s. 2. Aufl. Bd-S. 266).
Weiss, spanisches, Blanc d’jQspagne. So bezeichnet nAin Frankreich feingeschlämmte Kreide, in Deutschland das basischemuthchlorid oder das basisch - salpetersaure Wismuthoxyd; man we°“dies Blanc d’Espagne als Schminke an.
Weissarseniknickel oder Weissarsenniek es. Weissnickelkies.
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Weissbier, s. unter Bier (2. Aufl. Bd. II, 2, S. 1036)*Weissblech ist verzinntes Eisenblech, s. unter Verzinne 0 '
Weissbleierz, syn. Cerussit.
Weissbrühe, Gerbe rbrü he, Gerb er fett oder D egt 0 ®’ 8Bd. IV, S. 803 und 808 und 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 384.
Weissbuche s. Buche, weisäe, 2. Aufl. Bd. II, 2, S
Weisseisen, geweisstes oder gefeintes Ei se ^
Weissmachen, Raffiniren oder Feinen des Roheisens (2* ABd. II, 3, S. 1053).
Weisseisen, syn. grelles Roheisen.
Weisserz s. Eisenspath2. Aufl. Bd. II, 3, S. 638*
W ei SS er Z wurde sowohl Sylvanit als auch silberhaltige 1 ' A
nikkies genannt.
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Weisses Nichts, Nihilum album, s. Zinko*/
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Weissfeuer 1 ). Feuerwerkssätze, welche angezündetweisser Flamme brennen. In den Flammen, Lichter und Stern enannten Feuerwerkstücken pflegen die Buntfeuer Anwendung 211 ,r£'
Die Geschwindigkeit des Abbrennens muss bei den Flammen 0,0 ^ringsten, bei den Lichtern grösser, bei den Sternen am lebhasein. Darnach ist das Verhältnis des zündenden Theiles Ae L*eWparates chlorsaures, überchlorsaures oder salpetersaures Kali zu 1Nach Hutstein 2 ) ist überchlorsaures Kali weniger gefährlichsaures Kali.
Die brennbaren Körper der Sätze sind Schwefel, Kohle °d®
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organischer Stoff wie Mastix, Schellack, weisses Pech. Kohlesowohl mit salpetersaurem wie mit chlorsaurem Kali schnelle 0 je-Schwefel, ertheilt aber der Flamme die röthlichgelbe Fa° ’ ^l 0 *'Holzfeuers; der Schwefel, welcher mit seinem 4fachen GeWiC 1 ^
L Dingl. polyt. Journ. Bd. CXIX, S. 208 u. 296. — 2 ) Ebendas. Bd. CXX ’