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686 Weissgolderz. — Weisskupfererz.

Weissgolderz, syn. Gediegen-Tellur (Bd. VlB’S. 526).

W e is S g ült ig e r Z wurde ausserdem Silberfahlerz °^ e j)Freibergit auch der Polytelit genannt, welcher nach den Analy 3des von der Grube Himmelfürst bei Freiberg in Sachsen vonroth 1 ) und des von der Grube Hoffnung Gottes bei Freiberg n ® c ( j

C. Rammeisberg 2 ) in die Reihe der Fahlerze zu gehören scheint üt>

yreo 1 *als

ein Bleiantimonfahlerz mit wechselndem Gehalte an Silber mit

Eisen und Zink darstellt. Es findet sich derb, eingesprengt undAnflug, ist sehr feinkörnig, bleigrau, metallisch glänzend, undurchsich "hat die Härte = 2,5 und das specifische Gewicht = 5,4 bis 5,7. A

Weissian, syn. Skolezit.

Weissigit nannte G. Jenzsch 3 ) ein im Amygdalophy 1Weissig an der Dresden - Bauzener Strasse in den Blasenräumen ^kommendes Mineral, welches nach den Analysen desselben 4 ) Orthoist und in Krystallen vorkommt, die zum Theil als Pseudomorph 0 t,nach Laumontit angegeben wurden. Als solche erkannte sie ® ^R. Blum 5 ). Das Mineral ist weiss bis fleischroth gefärbt, hatHärte = 6,0 und das specifische Gewicht = 2,52 bis 2,55.

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AVeissit, nach Graf Trolle Wachtmeister 6 ) 53,69 & e ^säure, 21,70 Thonerde, 8,99 Magnesia, 1,43 Eisenoxydul, 0,63 Ma D £j,oxydul, 4,10 Kali, 0,68 Natron, 0,30 Zinkoxyd, 3,20 Wasser und ^ren von Ammoniak und Kalk enthaltend, von Fahlun in Sch"'® ^j).in Chloritschiefer eingewachsen, ist dem Fahlunit nahe verwandt»det undeutliche kleine Krystalle oder ist dicht, hat ebenen Bruch »^jf,grau bis braun, wachsartig glänzend, hat weissen Strich und das S PGewicht =2,8. ^

AVeisskraut, s. Brassica oleracea (s. d. ^Aufl. Bd. II, 2, S. 339). ^

Weisskupfer, so ward früher die Legirung von Ars 00 .^ 1Kupfer (s. unter Kupferlegirungen Bd.IV, S. 726) bezeichnet»nennt man wohl das Neusilber so, dessen Synonym „ Packfong “kupfer bedeuten soll (s. Bd. V, S. 514). ^

Weisskupfer, syn.Domeykit (s.2.Aufl. Bd. II, 8»®"' 4

Weisskupfereisenkies s. Weisskupferef 2 '

Weisskupfererz, Weisskupfereisenkies, Kupf er0 *j C lit ?kies, wurde von Werner ein unvollständig untersuchtes Mineral» ^ehemals auf der Grube Lorenz Gegentrum bei Freiberg i® . gT ^ 0 'vorkam, genannt. Nach der Beschreibung in Hoffmann’s > s ;gie Bd. III, 2, S. 131 ist die Farbe ein Mittel zwischen sil 0 je*und blass messinggelb, mehr oder weniger gelblich anlaufe® ^ e-Bruch ist uneben von kleinem und feinem Korne, inwendig &

1) Dessen Beitrage Bd. X,*) N. Jahrb. f. Min.

— 6 ) Naturh. Verein in Heidelberg 1860, 21. Dec. — 6 ) PoggS. 871 u. Bd. XIV, S. 190.

1853 S San 166 LC“ t . ^ Pogg - ADna! - Bd - LXVIII, S-’ S ‘ 396 ’ ~ ) Ebendas. 1864, S. 405 und 1S& 5 ’

Annat B *