Wellenkalk. — Wermuthbitter. 697
g , ^ eilenkalk ist Kalkstein der unteren Abtheilung der Mu-Vn i 1 ^formation genannt worden, weil derselbe dünn geschichtet^ kommt und die Schichten auf ihrer Oberfläche durch wulstförmigeüung eine wellenförmige runzliche Beschaffenheit haben.
v .. ^ e lta U ge oder Hydrophan wird mancher sogenannte ge-datl we * sse Halbopal genannt, welcher Wasser stark einsaugt undr 0 ,^ re ^ durchscheinend wird oder selbst Farbenspiel zeigt. Klap-Ki e ^ ana bysirte einen solchen Hydrophan aus Sachsen, welcher 93,12^ Ule ’ Thonerde, 5,25 Wasser nebst anderen flüchtigen, ent-So ^ J c hen Theilen enthielt. — Wird solcher Opal in Wachs getränkt,bn o eiSS *‘ er Byrophan und zeigt ähnlich grössere Durchscheinheit, soer Warm ist. Beim Erstarren des Wachses wird er undurch-
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^ e lter’s Bit ter, syn. Trinitrophenylsäure, s.
er Phenylsäure (Bd. VI, S. 105).
}j e y* elter’s Sicherheitsröhren, s. unter Sicher-itsröhren (Bd. VII, S. 853).
^^ z *® n ft hat Haidinger das von Weltzien dargestellte^ hylammoniumtrijodid genannt (s. d. Art. 2. Aufl. Bd. I, S. 293).
e r k b 1 e i heisst das unmittelbar aus den Bleierzen erhaltenelne Blei ( S . d. Art. 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 35).
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\y Qr e rniuth. Artemisia Absinthium. Die Pflanze enthält nebensü,, r ^hbitter ( 9 . d.) ätherisches Oel und eine Säure (s. Wermuth-AetK ^ ac h Tichanowitsch 2 ) enthält sie ein in Alkohol undütid e ' ^°sliches Harz neben Wermuthbitter Bernsteinsäure Aepfelsäuresiclj 2 , 6 der Catechugerbsäure ähnliche Gerbsäure. Das Harz findetsä üre * a Ben Zeiten und in verschiedenen Theilen der Pflanze; Gerb-der 3 ,l a ber weder Aepfelsäure noch Bernsteinsäure) findet sich beson-e nthä]^ ^ 6r ■^■ a ' un d auc ^ g esamn ielten Pflanze; im Juli
Ste ‘°säm^ e ® lat he nur Aepfelsäure, das Kraut Aepfelsäure und ßern-
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8 °^on r.-.T 111 u tbbi tter, syn. Absinthiin. Dieser Körper, derr uhe r ( 2 . Aufl. Bd. I, S. 16) beschrieben wurde, ist erst in
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tl °fmel • ei ® Wle es scheint rein von Kromeyer 3 ) dargestellt, seine"P jj 0 lSt J lac h ihm C 40 H ‘29 Og , wahrscheinlich richtiger C 4o H 28 0 8Y ' h)as Wermuthbitter wird-aus den wässerigen Abkochungen, Me ^ 68 Thierkohle gefällt, die mit Wasser ausgewaschene’b’ch y lrd 1,1 *t Alkohol ausgekocht; die alkoholische Lösung wirdda s Y-, etzen rnit Wasser und Fällen.mit Bleiessig gereinigt, wor-frat n ach Abscheidung des Bleis durch SchwefelwasserstoffA, 1 f| a . ll d ) Mn der filtrirten Lösung unreines Absinthiin giebt, dasy ll h du rc |°Tf n . * n wässerigem Weingeist mit Gerbsäure gefällt, und\^ aia pfen Ie -'° Xyd g^'ennt wird. Das Absinthiin scheidet sich beimr Wu ' n e e 'ätigen Lösung in schwach gelblichen ölarti-
s - 12a’ c hem B p ,trä S° Bd. IT, S. 156. — 2 ) Zeitschrift f. Chem. u. Pharm. 18G3,* Ch em p entralbl - 1863, S. 908. — *) Archiv d. Pharm. [2.] Bd. CVIIT,• ^eutralbl. 1862, S. 49.