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705
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Wichtyn. — Wichtisit. 705

ij t pf an er hitzt gutes Leinöl bis nahe zum Kochen, rührt pro Pfunds tet o ^ e ' n zerr i e hene Glätte ein und setzt die Erwärmung unterMan' 11 ”'^' lren l /i Stunde lang fort, fügt dann l j 2 Quentchen kohlensauresgeri ^ , '° X ydul hinzu und rührt noch 1 / i Stunde, dann etwa 4 Loth feinh e j, enetn gelben Ocker und 1 Loth Terra di Siena. Mit dem nochv ertr 611 °^ er wieder so stark erhitzten Firniss als der Pinsel es ebens 0 (j^ eu kann, streicht man den Fussboden gleichmässig fett, jedochdiesoj, 3 ? nac ^ i Stunde aller Firniss anfgesaugt ist. Sollte es nachSei ö r R icht der Fall und noch nasse glänzende Stellen zu sehenFi ro ’i s ®° verstreicht man den darauf in zu grosser Menge vorhandenenli c j la t t' ?' ac ^ 1 o Tagen giebt man nochmals mit demselben wieder mög-de r p. ei f s gehaltenen Firniss einen jedoch dünneren Anstrich, so dasska Qn lruiss nirgends blank stehen bleibt. Nach abermals 3 Tagenta ail *? an m it obenbeschriebenem Bohnwachs Glanz geben. Dabei hat^°h sehr zu hüten, nicht zu viel auf einmal aufzureiben.l>Öd eil e * diesem Verfahren erhält man auch auf den Eichenholzfuss-\Vj c L eine ganz gleichgefärbte Fläche, was mit den Potasche haltigenW?* 0 *“ der Fall ist, da dieselbe je nach den angeschnittenenErsetzt i 611 ^ald stärkere bald mindere Färbung verursachen. Auchv 0u ; 0aa nicht die Potasche bei diesen Vorschriften, der Grund da-^ nicht aufgeklärt.

8eh r » 16 ^ächswichse auf dem mit Leinöl getränkten Fussboden wirdUclj ec krnässig durch einen Spirituslack ersetzt. 3 Pfd. guter Schel-gelö st ^ Eid. Spiritus von 90 Proc. durch Rühren in der Kältegelij,, Werden mit 8 / 4 Pfd. Elemiharz warm in 3 / 4 Pfd. Terpentinöl

Man giebt auf das getrocknete Leinöl einen sattenl'etup e ’ ^ei geschlossenen F'enstern und abgehaltener Sonne. Die8tfe *cht Ur ^ es Zimmers darf aber nicht unter 10° C. sein, besser

tri an ojo ,tlan bei wärmerer Temperatur. Nach 3 bis 4 Stunden giebtdhr c j ( . n zweiten möglichst dünnen Anstrich. Die Reinigung findet^ c ^tnut z m i‘ einem wollenen Tuche täglich statt, wenn mehr

jojj 2 Vor handen, durch Abwaschen mit kaltem Wasser, Trockenrei-' V °^ e neu WeiC ^ len Büchern, von Zeit zu Zeit durch Abreiben mit einem^ Urc ^ Leinöl kaum fettigen Lappen nach vorhergehendemd er <• e . n . UI1< 1 sorgfältigem Trockenreiben. Bei starkem Gebrauch‘eilen 2 ^ lritus fii'üiss höchstens alle vier Wochen an den begangenstenzeitw e ?’ neuern - Nach 2 Stunden ist der Fussboden benutzbar,^hält e *Lge Abwischen mit einer Spur aber auch nicht mehr Leinöl^ _ Schönheit des Ueberzuges über Erwarten. y.

‘chtyn^ syn. VYichtisit.rü ^ich + * •

o Wichtyn, enthält nach Laurent 1 ) 56,3 Kiesel-

^ag n ’ s - Lhonerde, 4,0 Eisenoxyd, 13,0 Eisenoxydul, 6,0 Kalk,j,v Lt kr v T i Un ^ 6,5 Natron und findet sich zu Wichtis in Finnland.k o ac ^ e n ei derb, hat deutliche Spaltungsflächen nach den

0 ? ,ain en m Ileä , se ^ r wenig geschobenen rhombischen Prisma, unvoll-K^eh, ritzt^ o,*® Rn Lruch, ist schwarz, matt, undurchsichtig, mag-ej^^'ohre s c i. - as unt * * lat ^ as 3 P ec ‘k Gewicht = 3,03. Vor dem\J ) °üteip e ' m ^ zt er für sich zu schwarzem Email, giebt mit Borax—___^S ru nes Glas und wird von Säuren nicht angegriffen. Ji,

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* ° hlm - et de phys. T. LIX, p. 107.

' >0ch der Chemie. Bd. IX

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