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Wicken. — Wiener Trank.
Wi cken s. Vicia.
Widmannstädt’sche Figuren heissen die beim A etz ^polirter Flächen von Meteoreisen mit Salzsäure hervortretenden " e j aä .nungen, welche auf tesserale Krystallform dieses Eisens schliesseüsen (s. Bd. V, S. 219).
AViederbeleben, Revivicatio. Das Wiederherste'^“eines Körpers in seinem früheren Zustande; so nannte man frühersonders die Reduction von metallischem Quecksilber, die Wieder^Stellung von „lebendigem Quecksilber“ Mercurhts vivus eine ÜCi'> l ' lC . t ,Jetzt wird dieser Ausdruck besonders für die Operationen g e ' )ral g n t-deren Zweck ist, die zum Entfärben von Zuckersäften u. s. w. zul11 . 2 iifuseln von Spiritus gebrauchte Kohle so wiederherzustellen, dass sj e .^ tdemselbem Zweck nochmals gebraucht werden kann. Dies g eä . c ^,i-durch Entfernung der aufgenommenen Stoffe durch Behandeln md ^ren und alkalischen Laugen durch Gährung u. s. w., hauptsächlich j(,Glühen bei Abschluss der Luft (s. unter Beinschwarz 2. Aufl. ®
1 ’ S - 770> .. .
Wienergrün, eine Art Schweinfurtergrün, von Mitis ^
in Wien fabricirt, daher auch der Name Mitisgrün (s.Bd. III, S-
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AY ie nerkalk. Dieses sehr geschätzte Polirmittel enthält oBrunner 1 ) 63,5 Kalk, 33,8 Magnesia, 2,5 Thonerde nebst SP 1 '^.Eisenoxyd, 0,2 Kohlensäure, Wasser und Verlust; es ist alsobrannter Dolomit. Nach Brunner soll man solchen Dolornd a ^glühen, danach mit Wasser löschen und das Hydrat einige St ul1nochmals stark glühen. ^
Wien er lack. Unter diesem Namen kommen sehr verschi erothe Farblacke in den Handel, theils Carminlacke, die ausCoch® pgabkochung besonders aus den Rückständen von der Carmindarste j>,mit Alaun dargestellt werden (s. Carminlacke 2. Aufl. Bd' jje 1S. 801), theils Rothholzlacke aus Iiothholzabkochung mit AlaunZiunsalz dargestellt. Die Carmin- und Rothholzlacke kommen al® jVnerlack, Florentinerlack, venetiauischer Kugellack, Miinchnerla® ’riserlack u. s. w. vor (s. d. Art.). ^ •
Wiener Metall violettes, eine Legirung vonund Antimon von blassvioletter Farbe, etwa gleiche Theile ent* 1 ^
Wiener Pulver 2 ). Unter diesem Namen wird einvon 5 Thln. Kalihydrat mit 6 Thln. gepulvertem Aetzkalk bez elwelches als Aetzmittel für chirurgische Zwecke dient.
AVienerrotll, ein gereinigtes Lack-lack, welchesgewöhnlichen Producte des Handels durch Auskochen mitund Auspressen dargestellt wird (vergl. d. Art. Lack-lack 11 |U
dye Bd. IV, S. 752 und 748.)
Wiener trank, Aqua laxativa Viennensis, InftisW * 0 (Xcompositum. Die ursprüngliche Formel ist: Senuesblätter 3 'I '
rinthen lV 2 I hl., Mad.polypod. querci 3 /„ Thl., Coriandersanieu
!) Journ. f. prakt. Chem. lid. LX1I, S. 382.a ) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. XV } S. 337.