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Neunter Band.
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Wismuth.

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n grossen Tiegeln, die etwa 1 Ctr. Erz. hielten, gab günstigere Re-

sultate.

(. Beim Schmelzen der Wismuth enthaltenden unvollständig geröste-j i , t ' Kobalterze sammelt sich am Boden des Tiegels Wismuth und dar-er Kobaltspeise.

Bas durch Verschmelzen der Erze zn Joachimsthal erhaltene’ehblei enthält Wismuth und giebt beim Abtreiben zuerst reine Blei-danach eine grüne wismuthhaltende Glätte oder sogenannte^»arze Glätte“, welche letztere beim Reduciren ein wismuthreicheresfei' 61 beim Abtreiben des letzteren bildet sich dann zuerst wieder

^ Glätte und später wismuthreiche Glätte und es bleibt zuletztfj|.. ( Km Herde metallisches W ismuth, welches nur das Silber aus der6r i^j e enthält; um es davon zu trennen wird es abgetrieben und das so§er ^ 6ne re ' ne Wismuth für sich reducirt. Da Wismuthoxyd sich weni-Kiclit oxydirt als Blei, so bildet sich beim Schmelzen von schwar-K ,/^ütte niit Blei oder bei der theilweisen Reduction mit etwas^Ub en P u Ber JVismuthmetall, welches das in der Glätte befindliche^. e jj 6r enthält. Dieser Process lässt sich im Grossen nicht ausführen,es an passendem Material für Tiegel fehlt, indem die Glätte Tiegel*hon, Graphit oder Eisen leicht durchlöchert, das WismuthmetallSiegel von Kupfer zerstört (Patera 1 ).f$lei u as käufliche Wismuth enthält kleine Mengen von Nickel, Kupfer,ly- 1 ’ Silber, besonders von Eisen und Arsen. Durch Umschmelzen desu ths unter Zusatz von etwas Salpeter oder von kohlensaurem(l et) r ° n und etwas Schwefel wird das Metall gereinigt, indem die frem-v er« j lalle sich leichter oxydiren oder mit Schwefel verbinden undSnt 1 a °ken; hierbei ist es nöth'g, das Metall mit dem Schmelzmittel*&« hr en; Mohr nimmt hierzu eine Thonpfeife, deren Kopf als^ * n ^ aS kommt.

Pierre 2 ) wird das Wismuth arsenfrei durch einstiindigesin ^ es Blühen mit 2 bis 5 Proc. Zink ; man legt hierbei ein Stück Kohle(l a() Tiegel, damit sich das Zink nicht oxydirt; das Wismuth soll

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^rei von Arsen und von Zink sein.

e 'nes Wismuth erhält man durch Reduction von reinem basisch-''sauren Wismuthoxyd im Kohlentiegel.ju u * galvanischem Wege lässt sich W r ismuth krystallinisch erhalten,S<i Mcl man über Wismuthchloriir zuerst Salzsäure und darüber W r asserin ' | ' ,tet und eine WTsmuthstange hineinstellt; das Metall scheidet sichj^ Zen den Krystallblättchen ab (Hiller 3 ).

Wismuth ist röthlich weiss, stark glänzend, auf dem Bruche*iche n ZC J^ 1,ne t grobblätterig krystallinisch. Es lässt sich leicht in deut-^B^taUen erhalten, wenn man das käufliche Metall mehrere( ‘Uie p 11 unter wiederholtem Zusatz von etwas Salpeter schmilzt, bisKlan des Metalls sich beim Erkalten nicht mehr vorübergehend

'W fre r °*T’ sondern bleibend gelb färbt, ein Beweis der Entfernung

**!>d deT 6n ^-ßlalle. Man giesst dann in einen heissen Röstscherbena ’clit ^ diesen mit einer erhitzten Muffel zu, damit die OberflächeUerpt erstarrt; man lässt nun nicht zu langsam abkiihlen; wenn

li Polyt. Journ. Bd. CLIII, S. 423; Chem. Ccntralbl. 1859, S. 954. —

S. 267 ?• 31; Erlenmeyer’s Zeitschr. 1861, S. 158; Jahresbcr.‘ 3 ) Anna!, der Chem. und Pharm. Bd. LXXXV, S. 254.