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etwa die Hälfte erstarrt ist, durchbohrt man die Kruste mit einerglühenden Kohle, um das noch flüssige Metall abfliessen zu lassen-Nach dem Zerschlagen des Tiegels und dem Durchsagen der Metamasse findet man in der Höhlung schön gelbliche grosse gut ausgnbildete Krystalle J ); man hielt sie früher für Würfel, nach G. R° sesind es Rhomboeder, deren Endkantenwinkel B7°40 / beträgt. .
Das Wismuth ist ziemlich hart, es ist spröde und lässt sich leicht p ,1Jvern, das ganz reine Metall ist etwas hämmerbar und sein specif- Gwicht ist 9,790 bei 19°C. (Marchand und Scheerer 3 ); daskäuflichen Metalls ist 9,78 bis 9,83; nach Deville 4 ) ist das sp (Gewicht des krystallisirten Metalls 9,935, des rasch erkalteten .Metal'9,677. Durch starken Druck soll das specifische Gewicht etwas abne 1men. Das Metall schmilzt bei 249°C. nach Crighton, 268°C. nachK 11berg, 267°C. (des Luftthermometers) nach Person; beim Erstarr®’ 1dehnt es sich nach Marx durchKrystallisirenum l / 3 . 2 aus; man bem erhier häufig, dass während des Erkaltens zahlreiche Wismuthkiigelehaus der erstarrten Oberfläche hervortreten; nach Schneider ß n adas nicht bei reinem Metall statt, sondern 'nur bei unreinem, besond eI ^bei solchem welches Schwefelwismuth enthält, das zuerst unter A llSdehnung erstarrt; die bei unreinem Wismuth hervortretenden sp 3 *erstarrenden Kügelchen sind nach ihm reines Wismuth, das nurenthält, während die anderen Metalle Kupfer u. s. w. dann anchAr 3 ® 11und Schwefelwismuth in der zuerst erstarrenden Grundmasse bleibe”'^
Wismuth verdampft bei Weissglühhitze besonders im Wasserst 0gasstrom, bei abgehaltener Luft soll es in Blättchen sublimiren.
Die cubisehe Ausdehnung des Wismuth ist für 1°C. = 0,0006(Kopp); die lineare Ausdehnung von 0° bis 100°C. = 0,00lß(Calvert und Johnson). Die latente Schmelzwärme ist für diewichtseinheit 12,6, die specifische Wärme des flüssigen Wismuths z "sehen 380° und 280°C. = 0,036 (Person); sein Wärmeleitung 3 ' ,e
mögen verhält sich zu dem des Silbers = 61 : 1000; das elektri 3 ,Leitungsvermögen ist nach Matthiessen 1,19° bis 14°C. (das des “bers bei 0° = 100). fe
Wismuth löst sich gewöhnlich leicht und rasch in Salpeters » 1
von 1,4 specif. Gewicht; wird es aber zuerst in stark rauchende b'ä'j 4von 1,5 specif. Gewicht gebracht, oder wird es in der Säure vonspecif. Gewicht eine Zeit lang mit Platin in Berührung gebracht, s °das Wismuth ähnlich dem Eisen passiv geworden, es löst sich j e ' z |t ,der Säure von 1,4 und auch von 1,2 specif. Gewicht nur sehr ^ an ^r;ä-(Schönbein). In Kupferchlorid löst es sich unter Bildung vonmuthchlorid (s. d. Art.). n „
Das Wismuth verändert sich bei gewöhnlicher Tempei' atlir . , e ,itrockener Luft nicht. Als positive Elektrode gegenüber einer neg-' I *’ V || >Platinelektrode in Aetzkalilösung färbt das “Wismuth sich erstdann roth, violett, blau und grün; danach verschwinden die b 111 ^ e ;.um später in derselben Reihenfolge nur schwächer wieder zu eTt6 ^ e t-nen (Poggendorff). I n der Glühhitze oxydirt es sich; von S» , e {e\‘säure oder Königswasser wird es leicht gelöst; concentrirtesäure oxydirt es beim Erhitzen; concentrirte Salzsäure wirkt selbst
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*) Solche Krystnlle waren besonders gross auf der internationalen Ausin Paris 1856. — 2 ) Pogg Annal. Bd. I.XXVI, S. 143. — 3 ) Jonrn. f. P rakt '
Bd. XXVII, S. 198. — 4 ) Ebend. Bd. LXV, S. 346.
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