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714 Wismuth, Erkennung und Bestimmung

ser Weise bestimmen will, so muss man sie in Salpetersäure, nicht ahefin Königswasser lösen.

Das Wisnmth lässt sich aus seinen Lösungen nach 11. Rose

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besten als Wismuthoxychlorid bestimmen, da diese Verbindungverdünnten Säuren so wenig löslich ist, dass das Waschwasser durc^Schwefelwasserstoff nicht gefärbt wird. Eine Lösung von Wismuth ^Salpetersäure wird zu dem Ende eingedampft, nöthigenfalls wenn zufreie Säure vorhanden ist mit Kali oder Ammoniak etwas abgestump ’dann mit Salzsäure oder Chloralkalimetall und viel Wasser vermißbis nach dem Absetzen die überstehende Flüssigkeit durch weiteren /*satz von Wasser nicht mehr gefällt wird. Der Niederschlag wird n»dem Absetzen auf ein gewogenes Filter gebracht, mit kaltem AA a Wiausgewaschen, so lange das Waschwasser sauer ist, dann bei 10"getrocknet und gewogen. Der Niederschlag ist Bi 2 Gl0 2 und entndaher 80,1 Proc. Wismuth (Rose 1 ).' Der Niederschlag von AN iprniit^^oxychlorid kann auch durch Schmelzen mit dem fünffachen Gewi®Cyankalium in einem Porcellantiegel zu Metall reducirt und als solc* 1gewogen werden; bildet sich hierbei neben dem Metallkönige ein schwerzes,Pulver, so muss das Schmelzen mit Cyankalium wiederholt we r ^ eI *_Wird der Niederschlag von Wismuthoxychlorid zu lange aUS »waschen, so v rliert er Salzsäure (kein Wismuth); er muss dann retcii’t und als Metall gewogen werden. Auch wenn die Lösung FBphorsäure oder Schwefelsäure enthält, kann der Niederschlag, weil'neben allem Wismuth diese Säuren dann enthält, nicht als Wisnu*oxychlorid gewogen werden ; er wird dann nach dem Auswaschen 'angegeben durch Schmelzen mit Cyankalium reducirt. . f

In manchen Fällen wird es zweckmässig.sein, Wismuth aus sein c j,Lösung durch Schwefelwasserstoff zu fällen; der Niederschlag wird n adem Absetzen mit Schwefelwasserstoff haltendem Wasser abgewafß

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und nach dem Trocknen durch Schmelzen mit Cyankalium reducirt,er wird feucht in Salpetersäure gelöst und dann mit kohlensaureremoniak gefällt. Löwe-) schlägt vor, die Lösung von salpetersaurem ' ^muthoxyd im Wasserbad einzudampfen, nach Zusatz von AVasser Wie ^abzudampfen und dieses zu wiederholen, so lange noch Salpetersa 1dämpfe dabei entweichen; der Niederschlag wird dann mit einer ha _Lösung von salpeteivaurem Ammoniak, 0,2 Proc. Salz enthaltend, ^gewaschen. Das AYismuth kann endlich auch als chromsauresRi 2 0 3 '2Cr0 3 gefällt werden; man giesst die Lösung vonsaurem Wismuth, die möglichst wenig freie Säure enthält, in etwas 11schlissiges saures chromsaures Kali; der Niederschlag muss durch 1ganze Masse orangegelb sein; er wird etwa 10 Minuten lang \ e {Kochen erhitzt, dann nach dem Absetzen filtrirt, ausgewaschen l1Ilt ,.j..100°C. getrocknet und gewogen; er enthält trocken 69,57 Proc-muthoxyd. _ . i e r

Diese letzteren Methoden bieten vor der Fällung durch fsaures Ammoniak oder als AYismuthoxychlorid keinen Vortheil weBezug auf die Leichtigkeit der Ausführung noch auf Genauigke'^yp,;,Das AVismuth lässt sich auch von den Metallen, die wi e

!) Pogg. Annal. Bd. CX;--S. 425; Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXXXI ,

2 ) Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXXIV, S. 344.

3 ) Löwe, Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXV1I, S. 164.

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