Wismuth, Erkennung und Bestimmung. 713
a le ^ en _ n « r längsam ein; verdünnte Schwefelsäure und Salzsäure wirkenn *cht beim Kochen auf Wismuth. Das Wasser zersetzt es erst ins v , ßissgliihhitze. Das Wismuth steht dem Antimon sehr nahe undp, les st sich wie dieses dem Arsen, Phosphor und dem Stickstoff an.
3 Ve rbindet sich leicht mit Schwefel, Chlor, Jod und Brom.
8c , . Wismuth findet keine ausgedehnte Anwendung; es giebt ver-^ i l6 ,f erie leicht schmelzbare Legirungen (s. unterWismuth legiru ngen),a,, ae in neuerer Zeit vielfach Anwendung gefunden haben z. B. zum(] a ats °hen; das basisch salpetersaure Wismuth dient als Arzneimittel,Se 'ts a ? Isc ^ e Chlorwismuth diente früher als Schminke. Wenn so einer-p ro yie Consumtion nicht bedeutend ist, ist andererseits doch auch die' Uction eine sehr beschränkte und daher der Preis des Metalls im-r relativ hoch 1 ). Fe.
^ Wismuth, Erkennung und Bestimmung. Die Wis-(ja ° x ydverbindungen sind wenig in Wasser, hauptsächlich in ver-''ich . ^ auren löslich; sie sind leicht zu erkennen dadurch, dass ihreZu sauren Lösungen durch Wasser gefällt werden, auch bei Gegen-> T Von Weinsäure; dass die Lösungen mit reinem Kali einen weissenv 0 n ^ t>e] ' s °l'nss des Alkalis unlöslichen Niederschlag geben (Unterschiedfäll auch kohlensaures Kali, reines nnd kohlensanres Ammoniak
«off"«lös,geh
^. n jl’ e ® a l ze ohne im Ueberschuss lösend zu wirken. Schwefel wasser-,. , *t aus sauren Wismuthlösungen schwarzliraunesSchwefelwismuth
en
ich in verdünnten Säuren und in Schwefelammor
die Salze
Ulet-li V ° r dem Döthrohr mit kohlensaurem Natron geglüht Wismuth-^elcp ’ ^'l'romsaures Kali giebt ferner gelbes chromsaures Wismuthoxyd,
v 0t) m S Wcdd in Salpetersäure, aber nicht in Kali löslich ist (Unterschied1 Blei).
D
e icht
ie WismuthoxydulVerbindungen sind kaum bekannt, sie gehenin Wismuthoxydverbindungen über,fiat ,Ur Quantitativen Bestimmung von Wismuth aus Oxydsalzenrr *p' n verschiedene Wege.
8 au,, 8 kohlensaures Salz fällt man das Wismuth aus der salpeter-
8an r en Lösung auch wenn sie durch Wasser trübe ist durch kohlen-tv ar S Ammoniak im Ueberschuss, man lässt die Flüssigkeit an einemA„ s n kirt stehen und klar absetzen, weil sich sonst beim Filtriren und^icht. aS °' len vom Niederschlag etwas löst und der Niederschlag sich»ollgA-SW auswaschcn lässt; er wird nach dem Trocknen möglichstdas p,.,"S vom Filter in einen Porcellantiegel gebracht und geglüht,'''dch 1 tßr a 'i er für sich verbrannt. Es bleibt Wismuthoxyd zurück,(s. $ 68 solches gewogen oder nach dem Reduciren mit Cyankaliumlt '° r| iak^’‘ ^isuMfimetall bestimmt wird. Statt kohlensaures Ara-liuth , reines oder kohlensaures Kali zu nehmen, ist obgleich das M is-d er N; j^ Urc h auch vollständig gefällt wird nicht zweckmässig, weil
T l '^., er ' sc hlag etwas Kali hartnäckig zurückhält.
Enthält _ nui?A ' ran* a
j^ l)1r non^u^ d * e Wismuthlösung Chlorid, so fällt durch kolilensaureskali s ^dieses mit nieder, und selbst ein grosser Ueberschuss des Al-%nW is e e ® nicht; beim Glühen des Niederschlags verflüchtigt sich~ jy -_ 15 “‘Chlorid. Wenn man daher Wismuth aus Legirungen in die-
2t-»»U"i r r h hat in einem viel grösseren Verhältniss als die Production
Ms 6rUll S e n eVf^ ^ a8S ^ er ^ re * 8 ^ es Metalls in kürzet Zeit ausserordentliche Ver-
Zu Über Q mi r; wäh rend 1856 das Pfund etwa % Thaler kostete, stieg es 1862üaler, und beträgt jetzt noch etwa 4l/ a Thaler.