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738 Wismuthoxyjodid. — Wismuthradicale, organisch 0 '

Wismuthoxyjodid s. S. 724.

Wism llt h oxy 1 nennt Schiff den Körper Bi 2 0 4 , ^ el ^,<11 Aeq. Sauerstoff verbunden die Wismuthsäure (Bi 2 0 4 ) 0 bildet 1also hier 1 Aeq. H ersetzt.

Wismuthphosphor et s. PhosphorwisnU 1 ^ 1unter Phosphormetalle Bd. YI, S. 297.

Wismuthpräcipitat, Weisser Wismuthpräcip^ 9 *’Bismufhumpraecipitatum s. Bism.praec. aTbum. syn. basisch-salp etsaures Wismuthoxyd Bd. VII, S. 176.

Wismuthradicale, organische. Das Wismuth^®

mit dem Antimon in seinem chemischen Verhalten so grosse Aehn ^

keit, dass man nach Entdeckung der Stibäthyle und ähnlicher Ve>^ 1

düngen versuchte, auch Wismuth mit den Radicalen der Alkohole 2,1 ,binden. Bis jetzt sind nur Verbindungen von Wismuth mit Ae ^bekannt; Verbindungen mit Methyl und Amyl sind noch nicht darge 9Von den Aethylverbindungen sind zwei gepaarte Radicale bekannWismuthtriäthyl (C 4 H 5 ) 3 Bi 2 undWismuthäthyl C 4 H 5 Bi 2 , . c jjt

welches letztere bis jetzt nur in Verbindungen bekannt ist; viel Je,giebt es auch ein Wismuthteträthyl (s. unten S. 739).

Wismuthtriäthyl.

Bistriäthyl, Triäthylbismuthin, Ci 2 H 15 Bi 2 oder

C 4 fis

C 4 lhC 4 ih

PV

VonBreed 1 )(1852) zuerst dargestellt, von D ü n h a u p t 2 ) näher unter 9Dieser Körper bildet sieh bei Einwirkung von Jodäthyl auf Wismuth»' g(s. Wismuthlegirungen S.727); man bringt die gepulverte Leg^...j,i.in kleine Kölbchen, die nach Zusatz von Jodäthyl mit einem „gapparat in Verbindung gesetzt werden; es findet schnell Ein" T ' rstatt, wobei das überschüssige Jodäthyl abdestillirt; man füllt < l an ^| ie fl'

Kölbchen mit luftfreiem Wasser an und lässt es verschlossen

seu len -

bis die Masse aufgeweicht ist; die Masse kommt nun in einen mit Ü „<Jsäure gefüllten Kolben; man schüttelt sie mit vielAether, S' esst L »Edestillirt nach Zusatz von Wasser den Aetlier im Wasserbaes scheidet sich das Wismuthtriäthyl unter dem Wasser ab uDmit diesem zur Reinigung überdestillirt. Das Wismuthtriäthyl j^ w jcl^'flüssig farblos, von unangenehmem Gerüche und 1,82 specif- ** .es löst sich nicht in Wasser, schwer in Aether, leicht in Alkoh e sraucht an der Luft und entzündet sich mit schwacher Explo^Qob' 3lässt sich für sich nicht unzersetzt destilliren; es fängt schon ml b^h60°C. an zu sieden, es entwickelt sich dabei ein wisinnthfrei 03 ^ gid 1bares Gas, wahrscheinlich Aethyl, während metallisches Wis n,u eJ .f 0 lj?abscheidet; steigt die Temperatur beim Erhitzen auf 150° C-» s ^ ge r o 11heftige Explosion und Zertrümmerung des Apparats. Mit W l?selbst mit Aether lässt das Wismuthtriäthyl sich überdestilli reD '

x ) Atmal. d. Chem. u. Pharm. Bd. LXXXII, S. 106. 399.

2 ) Ebendas. Bd. XCII, S. 371; Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXI,