Wismuthradicale, organische. 739
k Wismuthtriäthyl mit Wasser in Berührung oxydirtsich an der
j ! 1 ^ ra sch, indem sich Wismuthoxydhydrat und Weingeist bildet; ver-es ai . lte Salpetersäure löst es unter schwacher Stickoxydentwickelung;4 ’hlen sich nadelförmige Krystalle, die sich aber schon während des■'eckviena zersetzen; von rauchender Salpetersäure wird es mit Feuer-a cheinung und Explosion zersetzt; in Chlorgas entzündet es sich Kohle
8 cheidend.
ip ^®it Schwefel gekocht zersetzt sich die weingeistige Lösung vonriathylbismuthin, es entwickelt sich Mercaptan und es scheidet sich
"'efelwi.smuth ab.
V o Wird eine alkoholische Lösung von Brom zu einer solchen LösungWismuthtriäthyl gesetzt, so scheidet sich auf Zusatz von Wasserr eE | Sr . riUt * lox ybr orr| id, Bi 2 0 2 Br, ab, und die Flüssigkeit, welche jetzt sauersicl f r t, giebt auf Zusatz von Schwefelwasserstoffgas einen gelben bald^ 1 Zäunenden Niederschlag Wismuthtriäthylsulfür mit Wis-s elb hsu ' f id, seine Zusammensetzling ist (C 4 H 5 ) 8 Bi 2 > S 2 -)- 2Bi 2 S 3 . Die-s ioff 6 ^ ei 'Bindung bildet sich durch Einwirkung von Schwefelwasser-s än ^ US au i eine Lösung des Wismuthtriäthyls in verdünnter Salpeter-ha/ 6 ! °^ er au ^ Wasser das über Wismuthtriäthyl einige Zeit gestandenajjj^n^ißse Verbindung ist unlöslich in Wasser, aber löslich in Schwefel-, ° a ium; sie zersetzt sich sehr schnell und riecht dann nach Mer-
' ,a pta n .
U,j(. .Wird eine weingeistige Lösung von salpetersaurem Silber so langeAlkohol gelöstem Wismuthäthyl versetzt, als noch Silber sichkeit e ^ e t’ 80 i st das Filtrat eine klare bitterschmeckende Flüssig-bj^i’ Wß lche selbst bei gelinder Wärme verdunstet sich trübt und nurp. -salpetersaures Wismuth zurücklässt.
Z Usa - ne Lösung von Wismuthtriäthyl und Jod in Weingeist scheidet nachFlji ? v °n viel warmem Wasser von 40° C. eine kleine Menge röthlicherVVj Skeitab, und aus der wässerigen Lösung krystallisirt beim Erkalten^nn^thyljo dür mit Wismuthjodid, (C 4 H 6 ) 3 .Bi 2 l 2 -f-Bi 4 l 3WiJ^-Bhh ~t~ Bi 2 l ;j nach Dünhaupt, wonach es das Iiadical
in
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T oth' SeS q il iäthyl [(C 4 ir r ;) 3 .2Bi 2 ] enthielte. Dieser Körper krystallisirt
W ein fle » Nadeln, die sich wenig in Wasser, aber ziemlich leicht iniy Ist oder Aether mit blassgelber Farbe lösen.
2u Sa 6 ne ' 3en diesem Körper entstehende rubinrothe Flüssigkeit hat dieta träth e r tZUn S ^ 2 C 4 11.5 i, enthält demnach Wismuth-
^i&ier y °der Teträthylbismuthin. Dieser Körper ist sehr unbestän-®etzt schnell ein rothes Pulver, später schwarzes Wismuthpulver ab.^^°ho] Ue rnei 'kwürdige Zersetzung erleidet das Wismuthtriäthyl inii| ing gelöst auf Zusatz von Quecksilberchlorid in alkoholischer Lö-^orid^g 9 ' c h Chlorür von Quecksilberäthyl und Wismuthäthyl-
fO ii Unten ) :
^«5) 3 Bi 2 _|_ 4 Hg El = 2 (C 4 H 5 Hg 2 El) + C 4 H a Bi 2 El,.
Quecksilberäthyl-
chlorür.
Wismuthäthyl-
chlorid.
Bi
Wismuthäthyl.
®Ur in Aethylbismuthin. Formel: C 4 H 5 Bi 2 . Dieser KörperIp-^gen erbindungen bekannt, und noch nicht isolirt. Die Yer-’Whan„.i Zeic * lnen sich durch leichte Zersetzbarkeit aus; sie sind von
a «pt
z nerst dargestellt und untersucht.
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